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46.000 Euro am Körper versteckt, doch der Zoll war klüger

Von nachrichten.at   15.August 2021

Der Mann wollte das Geld in fünf Taschen außer Land bringen, die er am Körper versteckt hatte.

Der 60-jährige österreichische Staatsbürger wurde Anfang August vor Betreten des Abfluggates am Flughafen Wien Schwechat zur Zollkontrolle gebeten. Die Frage der Zöllner, ob er Bargeld mit sich führe, verneinte er. Sein Gewand verriet ihn jedoch: deutlich zeichneten sich taschenähnliche Umrisse unter der Oberbekleidung ab. Darauf angesprochen, verneinte er auch das Tragen einer Bauchtasche. Der Aufforderung der Zöllner, die verborgenen Gegenstände zu zeigen, kam der gebürtige Ägypter schließlich doch nach. Aus seinem Gürtel holte er erst einen blauen Geldumschlag, einem Zöllner fielen dabei gleich weitere Umschläge unter der Bekleidung auf. Insgesamt wurden in fünf Umschlägen 46.000 Euro gefunden.

Geld gehöre der Schwägerin

Im Zuge der Befragung gab der Reisende an, dass 44.000 Euro davon, also der größte Teil des Geldes, seiner Schwägerin gehören würden. Für sie hätte er damit eine Wohnung in Kairo erstehen wollen. Gegen den Mann wurde ein Finanzstrafverfahren eingeleitet. 

Mehr als 10.000 Euro müssen angemeldet werden

Reisende, die in die Europäische Union einreisen oder aus ihr ausreisen und Geldmittel im Wert von 10.000 Euro oder mehr mit sich führen, müssen diesen Betrag bei den Zollbehörden anmelden. „Im Kampf gegen Geldwäsche und Finanzierung von Terrorismus ist die Bekämpfung illegaler Geldbewegungen wesentlich“, erläutert Finanzminister Gernot Blümel den Hintergrund der Zollkontrollen im Bargeldbereich.

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08. Dezember 2021