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Chronik

411 Neuinfektionen in Österreich: Höchstwert seit Ende Mai

Von nachrichten.at/apa   17. Juli 2021 11:07 Uhr

FILE PHOTO: A health worker takes a swab sample from a man to test for the coronavirus disease (COVID-19), at the Fiumicino Airport in Rome
(Symbolbild)

WIEN. In Österreich sind innerhalb von 24 Stunden bis Samstag 411 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das liegt deutlich über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 280 Fällen und ist der höchste Wert seit 29. Mai, als 498 positive Tests registriert wurden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner stieg seit dem Vortag von knapp 19 auf einen Wert von rund 22. Zudem gab es damit in Österreich 3.262 aktive Fälle, so viel wie seit genau einem Monat nicht mehr.

Allein seit Freitag kamen innerhalb von 24 Stunden 341 aktiv Infizierte hinzu, geht aus den Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium hervor. Bisher gab es in Österreich seit Ausbruch der Epidemie 653.412 nachgewiesene Ansteckungen. Genesen sind mittlerweile 639.422 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden gelten 70 als wieder gesund. Seit dem Vortag kam kein weiterer Todesfall zu den bisher 10.728 Covid-Toten hierzulande hinzu.

Im Krankenhaus lagen am Samstag 114 Personen, das sind neun mehr als am Freitag gemeldet waren. 36 Menschen werden auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl sank um einen Patienten und ist innerhalb einer Woche um sieben Betroffene zurückgegangen.

70 Neuinfektionen in Oberösterreich

Im Burgenland kam innerhalb von 24 Stunden eine Neuinfektion hinzu, in Kärnten waren es elf und in Niederösterreich 46. Oberösterreich meldetet 70 positive Tests, Salzburg 52 und die Steiermark 53. In Tirol gab es 39 neue SARS-CoV-2-Fälle, in Vorarlberg 19 und im einwohnerstärksten Bundesland Wien die meisten mit 120.

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohnern ist ebenfalls Wien mit 36,5, gefolgt von Salzburg, Kärnten und Tirol (26, 23 bzw. 22). Weiters folgen die Steiermark (18,4), Oberösterreich (17,7), Vorarlberg (17,3), Niederösterreich (14,3) und das Burgenland (3,7). Innerhalb von sieben Tagen gab es österreichweit fast 2.000 neue Fälle (1.959 positive Tests).

70.470 Impfungen wurden am Freitag in den E-Impfpass eingetragen. Das ist ein niedriger Wert für das Ende der Arbeitswoche, am vergangenen Freitag waren es 88.601 Stiche, in der Woche davor 113.307. Die Impfzahlen sind generell seit dem Beginn der Vorwoche stark rückläufig, der bisherige Spitzenwert datiert überhaupt bereits vom 2. Juni mit mehr als 143.000 verabreichten Corona-Schutzimpfungen.

Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.118.286 Menschen in Österreich zumindest eine Teilimpfung erhalten, das sind 57,3 Prozent der Bevölkerung. 3.992.593 und somit 44,7 Prozent der Einwohner sind voll immunisiert. Bei den Unter-45-Jährigen liegt die Vollimunisierungsrate noch unter 50 Prozent der Bevölkerung. In der Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen haben 41,2 Prozent den vollen Schutz erhalten, bei den 25- bis 34-Jährigen sind es mit 33,6 Prozent erst rund ein Drittel und bei den Zwölf- bis 24-Jährigen noch weniger als ein Fünftel (18,3 Prozent).

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