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Chronik

30.000 bei Corona-Demo in Graz

29. November 2021 00:04 Uhr

GRAZ/LINZ/STEYR. Gegen die geplante Impfpflicht und für ein Ende der Corona-Maßnahmen demonstrierten am Wochenende zehntausende Menschen in mehreren Landeshauptstädten.

An einer Kundgebung und einem großen Demozug in Graz nahmen am Samstagnachmittag insgesamt 30.000 Menschen teil. Die Veranstaltungen liefen gewaltfrei ab, es gab es 159 Anzeigen, der Großteil wegen Verstößen gegen die FFP2-Maskenpflicht. Drei Männer zwischen sollen den Nationalsozialismus verharmlost haben. Auch eine Protestveranstaltung in Klagenfurt, an der 5000 bis 6000 Personen teilnahmen, verlief ruhig.

Bei einer Demonstration, die gleichzeitig in St. Pölten stattfand, war die Stimmung angespannter. Dort gab es neun Festnahmen wegen aggressiven Verhaltens und zwei wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt. Ein Beamter wurde bei einer der Festnahmen verletzt. Insgesamt nahmen 3500 Menschen an der von der FPÖ organisierten Veranstaltung teil.

Am Sonntag fanden in Oberösterreich zwei Kundgebungen statt. Etwa 250 Menschen waren laut Polizei bei einem Demozug in der Linzer Landstraße dabei, insgesamt gab es dort 20 Anzeigen. Rund 600 Teilnehmer waren für eine Kundgebung am Abend in Steyr angemeldet.

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