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Chronik

250 gerissene Schafe - Zahl der getöteten Tiere in Tirol steigt

Von nachrichten.at/apa   04. August 2021 15:02 Uhr

Pkw überfuhr auf der Brennerautobahn einen Wolf
Symbolbild

INNSBRUCK. Die Zahl der von Großraubtieren gerissenen Schafe in Tirol hat sich neuerlich erhöht. Bisher sind den Behörden rund 250 gerissene Schafe im Jahr 2021 bekannt, teilte das Land am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Zahlreiche Schafhalter und Almbewirtschafter hätten sich deshalb dazu entschieden, ihre Tiere von den Almen zurück in die Ställe zu bringen. Ersten Meldungen zufolge wurden bisher rund 2.000 Schafe wieder ins Tal gebracht.

Zudem wurden erneut Wölfe nach Schafsrissen über ganz Tirol verteilt genetisch bestätigt. So wurden anhand von Rissen in Osttirol, im Tiroler Oberland und im Brixental vom Juli diesen Jahres Wölfe nachgewiesen. Aus den Gebieten der Flauerlinger und Inzinger Alm von der Stamser Alm und aus Außervillgraten seien den Behörden in den vergangenen Tagen weitere Risse gemeldet worden. Hier würden die Abklärungen noch laufen.

So seien etwa einem Wolf aus der italienischen Population bisher unter anderem in Silz und Rietz rund 45 tote Schafe zuzuordnen. In Osttirol würden mittlerweile Meldungen von mehr als 65 toten und zahlreichen vermissten Schafen vorliegen. Ein Wolf, der im Juli in Hopfgarten im Defereggental in Osttirol zwei Schafe gerissen hatte, war im Mai bereits in einem ganz anderen Teil Tirols nachgewiesen worden, nämlich in Neustift im Stubaital und in Trins im Bezirk Innsbruck-Land.

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