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Chronik

10.026 Todesopfer seit Pandemiebeginn in Österreich

Von nachrichten.at/apa   22. April 2021 10:52 Uhr

Corona-Test für Österreich: Warum sich die Politik neu erfinden muss
Die Zahl der Patienten in Spitalsbehandlung ist weiter rückläufig.

WIEN. Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie in Österreich vor 14 Monaten sind bereits mehr als 10.000 Menschen nach einer Infektion gestorben.

  • 2405 neue Corona-Fälle wurden in Österreich innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Das Bundesland mit den meisten neuen Fällen ist Wien (+ 660), gefolgt von Oberösterreich (+ 490) und Steiermark (+ 390). 
  • Innen- und Gesundheitsministerium meldeten mit Stand Donnerstagvormittag nunmehr 10.026 Todesfälle, seit Mittwoch waren 29 hinzugekommen.
  • Weiter rückläufig ist die Zahl der Patienten in Spitalsbehandlung.

Innen- und Gesundheitsministerium meldeten mit Stand Donnerstagvormittag nunmehr 10.026 Todesfälle, seit Mittwoch waren 29 hinzugekommen. Außerdem gab es in den vergangenen 24 Stunden wieder mehr als 2.400 Neuinfektionen. Weiter rückläufig ist die Zahl der Patienten in Spitalsbehandlung.

Das erste Covid-19-Todesopfer in Österreich gab es am 12. März 2020. Seither sind genau 406 Tage vergangen - im Schnitt kamen jeden Tag mehr als 24 Tote hinzu. Am Donnerstag waren es bereits 10.026 Menschen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind. Allein in der vergangenen Woche wurden 213 Todesfälle registriert.

Pro 100.000 Einwohner sind somit bereits 112,6 Menschen in Österreich an Corona gestorben. Die in Relation zur Bevölkerung meisten Todesopfer gab es mit Abstand in der Steiermark. Dort starben pro 100.000 Einwohner bisher 157,1 an den Folgen einer Infektion. In Kärnten waren es 139,5 Tote pro 100.000 Einwohner, in Oberösterreich 113,3 und in Wien 111,2. Im Burgenland starben 108,3 Menschen pro 100.000 Bewohner, in Niederösterreich 100,5 und in Salzburg 99,9. Die geringsten Todeszahlen im Verhältnis zur Bevölkerung gab es bisher mit 80,9 in Tirol und 72,5 in Vorarlberg, jeweils pro 100.000 Einwohner berechnet.

Weiter zurückgegangen ist am Donnerstag die Zahl der SARS-CoV-2-infizierten Menschen im Krankenhaus. Auf Intensivstationen mussten 30 Patienten weniger als am Vortag behandelt werden, immer noch benötigen 527 intensivmedizinische Behandlung. Im Vergleich zu vergangenem Donnerstag waren es 50 Schwerkranke weniger. Erstmals seit einem Monat liegen auch wieder weniger als 2.000 Infizierte insgesamt im Spital. Die Ministerien meldeten am Donnerstag 1.944 Erkrankte im Krankenhaus, 65 weniger als am Mittwoch. Zuletzt hat es am 22. März weniger als 2.000 Spitalspatienten gegeben, 1.983 waren es vor genau einem Monat.

Bereits 602.494 Menschen positiv getestet

Die neu gemeldeten 2.405 Infektionen liegen über dem Schnitt der vergangenen Woche, in Summe haben sich täglich 2.230 Menschen infiziert. Die Sieben-Tages-Inzidenz beträgt am Donnerstag nunmehr 175,4 Fälle auf 100.000 Einwohner. Seit Beginn der Pandemie in Österreich wurden bereits 602.494 Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet, 565.513 gelten mittlerweile wieder als genesen. Am Donnerstag gab es in Österreich 26.955 bestätigte aktive Fälle, um 119 mehr als am Mittwoch.

Die meisten Neuinfektionen seit dem Vortag meldete Wien mit 660, 490 waren es in Oberösterreich, 390 in der Steiermark. In Niederösterreich kamen 287 Infizierte hinzu, in Tirol 232, in Vorarlberg 138. Salzburg verzeichnete 89 Neuinfektionen, Kärnten 77 und das Burgenland 42.

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 307.961 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 72.509 aussagekräftige PCR-Tests, die Positivrate der PCR-Tests betrug 3,3 Prozent.

Österreichweit sind 58.893 Impfungen am Mittwoch durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfasses 1.871.875 zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 21 Prozent der Bevölkerung. 752.091 und somit 8,4 Prozent der Österreicher sind bisher voll immunisiert. Am höchsten ist die Durchimpfungsrate in Tirol mit 25,9 Prozent, wo jedoch die Bevölkerung im Bezirk Schwaz im Rahmen einer Studie zusätzliche Dosen erhalten hat. Salzburg bildet das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 18 Prozent.

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