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Oberösterreich

Vier Unfälle bei Holzarbeiten: Mühlviertler starb, drei Schwerverletzte

Von nachrichten.at/apa   31. März 2019 10:39 Uhr

Motorsäge
(Symbolbild)

OBERÖSTERREICH. Ein 64-Jähriger ist am Samstag bei einem Forstunfall in Vorderweißenbach (Bezirk Urfahr-Umgebung) tödlich verletzt worden. Seine Frau fand den Mann leblos unter einem Baum liegend. Drei weitere schwere Forstunfälle ereigneten sich am selben Tag in Pfaffing, St. Lorenz und Kopfing.

Der 64-jährige Mühlviertler arbeitete alleine in einem Wald in der Nähe seines Wohnhauses und dürfte mit voller Wucht im Bereich des Brustkorbes von einem großen Ast getroffen worden sein. Als er zu Mittag nicht nach Hause kam, schaute seine 61-Jährige Gattin nach ihm und fand ihn leblos unter einem Baum liegend. Die Frau verständigte die Einsatzkräfte. Diese konnten aber nur mehr den Tod des 64-Jährigen feststellen.

Die genauen Umstände des Unfalles sind nicht bekannt. Der Mann dürfte aber im Bereich des Brustkorbes von einem großen Ast mit voller Wucht getroffen und zu Boden gerissen worden sein. Er dürfte sofort tot gewesen sein.

Drei Schwerverletzte 

Zu drei weiteren schweren Unfällen bei Holzarbeiten ist es am Samstag in Oberösterreich gekommen: In Pfaffing wurde ein 78-jähriger Mann beim Baumfällen von einem Stamm an der Brust getroffen. In St. Lorenz geriet ein 57-Jähriger mit der Hand in einen elektro-hydraulischen Holzspalter. Beide Männer wurden mit dem Rettungshubschrauber ins Spital geflogen.

Der 78-jährige Pensionist fällte gegen 7.50 Uhr in einem Wald in Pfaffing im steilen Gelände eine Fichte. Dabei schnellte der rund 30 Zentimeter dicke Stamm des Baumes gegen die Brust des Pensionisten und verletzten ihn schwer. Der zweite Verletzte im Bezirk Vöcklabruck, ein 57-Jähriger, bediente Samstagmittag in St. Lorenz einen elektro-hydraulischen Holzspalter. Dabei geriet er mit der rechten Hand zwischen Spaltkeil und Scheit und erlitt schwere Verletzungen.

Ein 62-Jähriger aus dem Bezirk Schärding arbeitete gegen 10 Uhr gemeinsam mit zwei weiteren Arbeitern in einem Wald in Kopfing im Innkreis als er versuchte einen etwa sechs Meter in die Höhe ragenden Fichtenstamm mit einem Durchmesser von etwa 30 cm umzuschneiden. Dabei dürfte der Baum nicht in die gewünschte Richtung gefallen sein und traf den 62-Jährigen beim Weglaufen, welcher zu Boden geschleudert und unter dem Baum im Brustbereich eingeklemmt wurde. Da der Baum auf einen bereits gefällten Fichtenstamm fiel blieb ein ca. 20 cm hoher Hohlraum. Die anwesenden Arbeiter konnten den Mann befreien, er wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit dem Hubschrauber ins Landeskrankenhaus Schärding geflogen.

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