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Oberösterreich

Zusätzliche Betten zur Entlastung der Akut-Spitäler

Von nachrichten.at/apa   30. November 2021 18:29 Uhr

Die Situation auf heimischen Intensivstationen wird immer dramatischer

LINZ. Auch wenn die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden in Oberösterreich im Vergleich zu vergangenen Tagen (teilweise über 4.000) mit 1.754 am Dienstag deutlich niedriger lag, bleibt die Situation in den Spitälern angespannt.

Zu deren Entlastung hat das Land zusätzliche Betten bereitgestellt. Seit Anfang der Woche stehen 30 Betten in der Rehaklinik Enns für Covid-19-Patienten zu Verfügung, am 1. Dezember kommen in der Sonderkrankenanstalt Sierning 38 weitere hinzu.

In diesen sogenannten Medizinischen Versorgungseinrichtungen werden leicht bis mittelschwer an Corona erkrankte Patienten stationär betreut, die nicht daheimbleiben können, aber auch keine medizinische Versorgung in einem Krankenhaus benötigen. Bereits im Spätherbst 2020 hatte das Land diese Versorgungseinrichtungen in Enns und Sierning eingerichtet. "Um diesen Spagat in der Versorgung bewältigen zu können, ist eine Entlastung der Akut-Spitäler und damit für die dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforderlich", meinten LH Thomas Stelzer und seine Stellvertreterin Christine Haberlander (beide ÖVP).

Insgesamt befanden sich am Dienstag 656 Corona-Kranke in oberösterreichischen Spitälern, 134 von ihnen benötigten eine intensivmedizinische Betreuung, um drei mehr als am Vortag. Allerdings ging die Anzahl der Patienten auf den Normalstationen um 51 auf 522 zurück.

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