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Oberösterreich

WWF fordert Plan für besseren Artenschutz

Von OÖN   28. Juni 2022 00:04 Uhr

LINZ. Bisher gutes Management bei Seeadler und Biber

Rund 80 Prozent der bedrohten Tierarten und Lebensräume in Österreich sind in keinem "guten Zustand", heißt es von der Naturschutzorganisation WWF. Konkret geht es um jene fünf streng geschützten Tierarten, die Schlüsselfunktionen in heimischen Ökosystemen erfüllen: Biber, Fischotter, Seeadler, Luchs und Wolf.

Aufgrund des aktuellen Managementplans, der die Tötung von Fischottern erlaubt, steht Oberösterreich derzeit in der Kritik. Der WWF prüft rechtliche Schritte gegen die Verordnung. Während das Management mit dem Biber und dem Seeadler als durchaus positiv bewertet wurde, ist der Luchs erneut vom Aussterben bedroht. Auch beim Wolf seien die Präventionsmaßnahmen problematisch.

Der Fünf-Punkte-Plan für den besseren Artenschutz in Österreich sieht vor, das Monitoring zu verbessern und national abzustimmen sowie Artenschutzprogramme und Präventionsmaßnahmen österreichweit zu vereinheitlichen. Außerdem sollen Betroffene eingebunden und das Schutzgebietnetzwerk verbessert werden.

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