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Oberösterreich

"Wir müssen auch heute mit kräftigen Gewitterzellen rechnen"

Von Gabriel Egger   26. Juli 2021 09:50 Uhr

Brandgefährliche Blitze: Nicht jedes Haus geschützt
20.000 Blitze pro Jahr gezählt (APA)

LINZ. Die Luft bleibt labil. Ab dem mittleren Nachmittag breiten sich vom südlichen Bergland Schauer und Gewitter aus.

Der heftigste Wolkenbruch erwischte Altmünster. 38 Liter pro Quadratmeter fielen dort gestern Abend in einer Stunde. 31 Liter waren es in Enns und Kremsmünster. "Am Sonntag war aber vor allem der Wind das große Thema", sagt Alexander Ohms, Meteorologe bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Über Kremsmünster fegte er mit 108 Stundenkilometern, in Bad Zell waren es 104. Auch der Linzer Zentralraum war von den Unwettern schwer betroffen. Erst in den späten Abendstunden beruhigte sich die Wetterlage.

Video: Aufräumarbeiten in St. Florian (Bezirk Linz-Land)

Die Pause wird nicht von langer Dauer sein. "Wir müssen auch heute wieder mit kräftigen Gewitterzellen rechnen", sagt Ohms. Diese werden aber weniger verbreitet sein, als am Sonntag. "Laut aktueller Prognose liegt der Schwerpunkt im östlichen Oberösterreich", sagt der Meteorologe.

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Gewitterneigung bleibt hoch

Die ersten Schauer gab es Montagvormittag bereits im Innviertel. "Vielerorts ist es noch bewölkt und nebelig, aber das wird sich ab Mittag ändern", sagt Ohms. Die Sonne setzt sich durch, bald entstehen wieder Quellwolken.

Ab dem mittleren Nachmittag tauchen im südlichen Bergland die ersten gewittrigen Schauer auf, die sich langsam in Richtung Nordosten verlagern. Das größte Potenzial für Unwetter sieht Ohms am Abend an  der Grenze zu Niederösterreich. Erst nach Mitternacht soll es überall wieder trocken sein.

Diese Karte zeigt den Verlauf der Gewitterzellen am Montag:

Am morgigen Dienstag dürfte das Flachland verschont bleiben- die Gewitter bleiben im südlichen Bergland hängen und schaffen es nur punktuell darüber hinaus.

Am Mittwoch steigt die Gewitterneigung wieder: Von Nordosten zieht in der Mittagszeit eine Störung herein. Es bleibt bis zum Wochenende sommerlich warm mit 24 bis 28 Grad, am Donnerstag, dem stabilsten Tag der Woche, könnten es 30 Grad werden.

"Die Wetterlage ist prinzipiell nichts Ungewöhnliches. Aber wir haben heuer nicht nur einzelne Gewittertage, sondern durch eine feuchte Südwestströmung mehrtägige Phasen", sagt Ohms. 

Abkühlung verspricht nach aktueller Prognose das Wochenende: Von Nordwesten strömt kühlere Luft nach Oberösterreich, die Temperaturen sinken auf unter 25 Grad. 

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