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Wels verteidigt in Baden am Wochenende den Cup-Titel

Von Erik Famler   17.September 2019

Wels verteidigt in Baden am Wochenende den Cup-Titel
Team & Trainer (v.l.): Dongsoo Kang, Dominique Plattner, Coach David Huber, Adam Szudi, Christian Friedrich

Kommendes Wochenende beginnt in Baden bei Wien mit dem Cup-Turnier die heimische Tischtennis-Saison: "Wir sind Titelverteidiger und müssen uns gegen starke Mannschaften behaupten", sagt Obmannstellvertreter Rudi Bräuml. Doch die Mannschaft stellte erst kürzlich unter Beweis, dass mit ihr zu rechnen sein wird. Die Welser schlugen erst kürzlich in der Champions League das favorisierte Team aus Roskilde auswärts sensationell mit 3:2. Als Glücksgriff erwies sich dabei derSüdkoreaner Dongsoo Kang. Der Defensivspezialist gewann gegen die Dänen beide Spiele.

Beim Cup-Turier in Baden tritt SPG Walter Wels in der aktuellen Bestbesetzung an. Dongsoo Kang ersetzt den zweiten Südkoreaner Ganghyeon Park, der sich in seiner Heimat auf die Olympischen Spiele vorbereitet. "Park hat sich bei uns großartig entwickelt und es bis in den Olympiakader von Südkorea geschafft. Formell ist er noch unser Spieler. Wir werden ihn heuer nicht mehr sehen", bedauert Bräuml.

Mit dem Ungarn Adam Szudi, dem Kroaten Frane Kojic, Österreichs Jugendmeister Christian Friedrich und dem neuen Bundestrainer Dominique Plattner verfügt die Spielgemeinschaft über einen starken Kader: "In dieser Saison wird es aber sehr schwer, weil viele Mannschaften stark aufgerüstet haben", sagt Obmann Gerhard Demelbauer. Als Titelfavoriten gelten Meister Stockerau und Wiener Neustadt.

In der Champions League spielen die Welser am 18. Oktober zu Hause gegen Ostrava. Favorit der Gruppe B ist die russische Mannschaft von Jekaterinburg: "Roskilde wird zu Hause schwerer zu schlagen sein als auswärts", befürchtet Bräuml. Der für die Dänen spielende Brite Liam Pitchford, die Nummer 19 der Welt, ist bis dahin wieder einsatzbereit. Gruppenplatz drei wird als sportliches Ziel genannt. Die gestrige Pressekonferenz im E-Werk ging übrigens ohne Bernhard Humer über die Bühne. Der in den USA urlaubende Präsident ließ sich durch den zweiten Präsidenten Peter Csar vertreten.

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16. November 2019