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Wels

Verkehrsbilanz 2020: Vier Todesopfer, Anstieg bei Alkolenkern

Von Michaela Krenn-Aichinger  13. Januar 2021 00:04 Uhr

Verkehrsbilanz 2020: Vier Todesopfer, Anstieg bei Alkolenkern
Zwei der vier tödlichen Unfälle ereigneten sich in Gunskirchen.

WELS-LAND. Durch die Corona-Ausgangssperren ging die Zahl der Verletzten im Bezirk Wels-Land um 19 Prozent auf 278 zurück.

Das geringere Verkehrsaufkommen seit dem Ausbruch der Pandemie spiegelt sich auch in der Unfallstatistik im Bezirk Wels-Land wider. "Die Zahl der Unfälle mit Verletzten ist 2020 um 19 Prozent zurückgegangen, 278 Menschen wurden im Vorjahr verletzt", sagt Chefinspektor Josef Mühlböck, stellvertretender Bezirkspolizeikommandant.

Leider verloren auch vier Menschen im Straßenverkehr ihr Leben (2019: 6 Todesopfer). Der letzte tödliche Unfall im Vorjahr ereignete sich in Gunskirchen am 11. Dezember, bei dem ein 83-jähriger Bewohner des Altenheims Gunskirchen von einem Autolenker erfasst und getötet wurde. Ebenfalls in Gunskirchen verlor im August ein 59-jähriger Lambacher sein Leben, der mit seinem Auto an der Kreuzung der B1 mit der Lambacher Straße mit einem Lkw kollidierte. Auch für eine 76-Jährige, die in Steinerkirchen mit ihrem Moped-Auto mit einem Lkw zusammenstieß, gab es keine Rettung mehr, ebenso für eine 69-jährige Sattledterin, die am Ostersonntag in ihrem Heimatort mit dem Fahrrad von einem Auto erfasst wurde. "Drei der vier Todesfälle sind auf Vorrangverletzungen zurückzuführen. Solche Unfälle sind durch Verkehrsüberwachungen praktisch nicht zu verhindern", sagt Mühlböck.

Obwohl die Verkehrskontrollen coronabedingt zurückgefahren wurden, wurden drei Prozent mehr Alkolenker erwischt als 2019, es gab auch um 35 Prozent mehr Lenker, die mit dem Handy am Steuer ertappt wurden. Bei der Zahl der Geschwindigkeitsübertretungen gab es aufgrund der geringeren Kontrollen ein Minus von 35 Prozent. Heuer wollen die Polizisten wieder verstärkt die Raser- und Tuningszene ins Visier nehmen.

Weniger Einbrüche

Auch im Bereich Kriminalität gab es im Vorjahr eine positive Entwicklung, die Zahl der Gerichtsanzeigen sank um 8 Prozent. Es gab weniger Pkw- und Baustelleneinbrüche, die Zahl der Wohnhauseinbrüche blieb auf einem niedrigen Niveau (minus 74 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2015). Ein deutliches Plus gab es bei Firmeneinbrüchen. Verantwortlich dafür ist eine Einbruchsserie in Altstoffsammelzentren. Die Täter hatten es dort auf Bargeld abgesehen und wurden mittlerweile gefasst.

Artikel von

Michaela Krenn-Aichinger

Lokalredakteurin Wels

Michaela Krenn-Aichinger
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