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Wels

Osterfest ohne Messebesuch verlagert sich bei vielen Pfarren ins Internet

10. April 2020 09:18 Uhr

Stadtpfarrer Niko Tomic zelebriert die heilige Messe vor leeren Rängen.

Gottesdienste über Livestream, tägliche Abendgedanken auf der Homepage

Wels. Vor leeren Kirchenbänken zelebrieren die Pfarrer in der Coronakrise das Osterfest. Mit dieser Ausnahmesituation gehen die einzelnen Pfarren ganz unterschiedlich um.

Slawomir Dadas leitet die Pfarre „Heilige Familie“ in Wels-Vogelweide. „Wir übertragen einen Teil der heiligen Messe über Livestream“, sagt der Generaldechant. Am Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag werden Gläubige jeweils um 18.45 die Homepage der Pfarre anklicken. Am Ostersonntag und Ostermontag finden die Übertragungen um 9.45 Uhr statt. „Es ist aber nur eine 15-Minuten-Sequenz, die wir senden – quasi als Einstimmung auf den Tag für Menschen, die sagen: Mir geht die Kirche ab“, erklärt der Generaldechant.

Um die christliche Botschaft hinauszutragen, wird jeden Tag ein neuer Abendgedanke auf die Homepage gestellt. Am Palmsonntag verteilte die Pfarre mit sicherem Abstand 70 Palmzweige an ihre Mitglieder.

In der Welser Stadtpfarre hält Pfarradministrator Niko Tomic die Stellung. Die heilige Messe zelebriert der Geistliche wie seine Berufskollegen in einem leeren Kirchenraum. Auf die Hilfe von Ministranten muss er verzichten. Wie in allen anderen Kirchen auch kann das Gotteshaus vor und nach der heiligen Messe betreten werden.

Auch die Pfarre Sattledt versucht in dieser schwierigen Zeit, mit den Pfarrmitgliedern medial verbunden zu sein. Am Palmsonntag wurde der Gottesdienst gefilmt und mit einem Livestream auf die Homepage gestellt. Damit Pater Siegfried Eder nicht das Gefühl hatte, allein zu sein, wurden Fotos von vielen Pfarrangehörigen auf die Kirchenbänke geklebt. Damit die Sattledter den Gottesdienst auch zu Ostern digital mitfeiern können, werden die Messen am Gründonnerstag um 19 Uhr und am Karsamstag um 21 Uhr gefilmt und auf YouTube gestellt.

Frauen nähen Schutzmasken

Die Frauen der Herz-Jesu-Pfarre trotzen der Krise mit dem Nähen von Schutzmasken. Die ersten 30 Stück fanden reißenden Absatz. Die Produktion von Atemschutz wird bis auf Weiteres fortgesetzt.

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