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Wels

Hilfe für Jugendliche, die an den Folgen der Corona-Pandemie leiden

27. Juni 2022 00:04 Uhr

Hilfe für Jugendliche, die an den Folgen der Corona-Pandemie leiden
Boris Lovric-Parkash im Gespräch mit Welser Jugendlichen

WELS. Die Zahl junger Menschen, die mit psychischen Problemen zu kämpfen haben, stieg in den vergangenen Jahren deutlich an.

Aus diesem Grund führt die Stadt Wels zwei neue Gesprächsformate ein.

Die städtischen Jugendbetreuer und die Kinder- und Jugendhilfe starteten das Projekt "Corona – Red ma drüber", um Jugendlichen beim Verarbeiten von zwei Jahren Pandemie und deren Folgen zur Seite zu stehen. Mit professioneller Unterstützung soll die psychische Gesundheit der jungen Welser wiederhergestellt werden. Die ungezwungenen Gesprächsrunden leitete Psychologin Daniela Floss. Mehr als 60 Mädchen und Burschen konnten dabei ihre Sorgen und Nöte loswerden.

Wenn man Gesetze bricht

Im Jugendtreff Noitzmühle fand unter dem Motto "Du baust Blödsinn. Welche Folgen hat das?" eine Talkrunde mit Vizebürgermeister Gerhard Kroiß und Sozialarbeiter Boris Lovric-Parkash vom Verein Neustart in Wels statt. Dabei bekamen rund 30 Jugendliche Einblicke, was passiert, wenn man Gesetze bricht. Die Teilnehmer nutzten auch die Gelegenheit, Fragen zum Thema zu stellen.

Jugendreferent Gerhard Kroiß und Sozialreferentin Christa Raggl-Mühlberger (beide FP) sind überzeugt von der positiven Wirkung derartiger Gesprächsformate: "Dass die angebotenen Runden so gut angenommen wurden, ist erfreulich. Sie helfen uns auch, zu verstehen, welche Unterstützung Jugendliche in dieser herausfordernden Zeit benötigen. Weitere Termine sind geplant", betonen dei beiden.

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