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Energie AG übersiedelt nach Wels: Altstoffsammelzentrum muss weichen

Entsorgungstochter der Energie AG baut neben Welser Müllverbrennung neue Verwaltung

In den zwei Welser Altstoffzentren wurden zuletzt rund 1,5 Millionen Kilo jährlich gesammelt. Das ASZ bei der Müllverbrennung wird demnächst aufgelöst. (LAVU) Bild:

Wels. Die Energie AG muss wegen des viergleisigen Ausbaus der Westbahn die Hörschinger Zentrale  ihrer Entsorgungstochter Energie AG Oberösterreich Umwelt Service GmbH verlegen. Das neue Verwaltungsgebäude der früheren AVE wird nicht mehr in der Flughafen-Gemeinde, sondern neben der Welser Müllverbrennung WAV entstehen. Ob die Zentrale zur Gänze nach Wels wechselt, ist noch nicht entschieden.

„Wir verhandeln mit den ÖBB noch über die Modalitäten in Hörsching. Was wir noch nicht wissen, ist, wann gebaut wird, wie viele Mitarbeiter in Wels ihr Büro bekommen und ob auch die Zentrale dorthin übersiedelt“, sagt Michael Frostel, Unternehmenssprecher der Energie AG. Ein Teil der Verwaltung soll in die Linzer Böhmerwaldstraße absiedeln, wo die Energie AG ihr Headquarter hat.

Die Übersiedlung von Hörsching nach Wels hat auch zur Folge, dass das Altstoffsammelzentrum der LAVU (Landes-Abfallverwertungsunternehmen) in der Mitterhoferstraße abgesiedelt werden muss. Anstelle des Sammelzentrums soll die neue Verwaltung entstehen. Die Welser Umweltreferentin Silvia Huber (SP) geht davon aus, dass das neue Sammelzentrum auf dem Gelände der WAV im Bereich des Übungsplatzes der Welser Feuerwehr entstehen soll: „Wir denken an eine Neuerrichtung im Nahbereich. Ein Thema sind die Kosten. Wir rechnen mit 1,3 Millionen Euro. Das Projekt wird Thema der Strategieklausur des Stadtsenats sein, die nächste Woche stattfindet“, sagt Huber.

Bürgermeister Andreas Rabl (FP) freut die Verlegung der Energie-AG-Entsorgungstochter. Die Übersiedlung  bringe nicht nur mehr Kommunalsteuer: „Sie ist auch deshalb erfreulich, weil der Welser  Standort langfristig abgesichert wird.“

Ein weiterer Vorteil sei die Errichtung eines neuen Sammelzentrums. Die alte Müllsortieranlage stammt aus dem Jahr 1992 und ist nicht mehr zeitgemäß. Der Standort sei noch nicht fixiert: „Es gibt mehrere Möglichkeiten. Eine ist der von der Umweltreferentin genannte Übungsplatz der Feuerwehr“, sagt Rabl. Die Errichtungskosten betragen nach Auskunft des Bürgermeisters zirka eine Million Euro. Das sind 300.000 Euro weniger als die von Huber genannte Summe.

Der Mietvertrag mit der LAVU läuft bis 2020. Weil die AVE ihre neuen Räumlichkeiten schon früher benötigt, soll die Absiedelung des zweiten Welser Altstoffsammelzentrums möglichst rasch über die Bühne gehen. Bis zur Fertigstellung will man auf dem WAV-Gelände ein Provisorium schaffen

1500 Tonnen Müll gesammelt

In den beiden Welser ASZ werden jährlich rund 1500 Tonnen Altstoffe gesammelt und wiederverwertet. Ein Fünftel dieser Menge wird im 26 Jahre alten Sammelzentrum in der Mitterhoferstraße verarbeitet. Der deutlich größere Anteil entfällt auf die Recycling-Anlage am Florianiweg in Wels-Nord.


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Artikel 11. Januar 2019 - 08:58 Uhr
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