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Eichhörnchen verursachte Stromausfall in Wels

Von Michaela Krenn-Aichinger, 12. Juni 2024, 19:23 Uhr
Eichhörnchen
Ein Eichhörnchen legte die Stromversorgung lahm. Bild: Gerhard Hütmeyer

WELS. Das putzige Tier löste einen Kurzschluss im Umspannwerk Lichtenegg aus. Es überlebte den Vorfall nicht.

Nichts ging mehr, die Kassa im Supermarkt, die Computer in den Büros. Sogar die Tunnel Steinhaus und Noitzmühle auf der Autobahn A8 mussten wegen des Stromausfalls gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden. Für 40 Minuten war heute um die Mittagszeit der Strom in Wels-West weg.

Laut dem Unternehmen Wels Strom hat ein Eichhörnchen einen Kurzschluss bei der 110-kV-Schaltanlage im Umspannwerk Lichtenegg verursacht. "Das anschließende Hochfahren einer 110-kV-Schaltanlage geht leider nicht von einer Minute auf die nächste", sagt Pressesprecher Thomas Holl. So ein Kurzschluss, der durch ein Tier verursacht werde, komme aber nur sehr selten, vielleicht einmal in zehn Jahren oder noch seltener vor.

Für das süße Eichhörnchen nahm der Ausflug ins Umspannwerk leider kein gutes Ende, es ist verendet.

Mitarbeiter aus dem Bereich Betrieb und Netzservice prüfen aufgrund des Vorfalls nun, wie man Risiken durch Kleintiere mit baulichen Maßnahmen in den Umspannwerken verringern kann. Die Entscheidung, ob und welche Maßnahmen getroffen werden, könne aber erst nach detaillierter Analyse getroffen werden, sagt der Pressesprecher. 

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Autorin
Michaela Krenn-Aichinger
Lokalredakteurin Wels
Michaela Krenn-Aichinger
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9  Kommentare
9  Kommentare
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torbole1 (7 Kommentare)
am 13.06.2024 11:14

Armes Eichhörnchen

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RudolfN (168 Kommentare)
am 13.06.2024 09:19

Man vergleiche die SAIDI Kennzahlen der österr. Netzbetreiber mit denen der deutschen.

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Kukilein (552 Kommentare)
am 13.06.2024 09:53

Also haben wir mehr Ausfälle? Steigen dadurch die Kosten? Liegt es an den Freileitungen weil immer wieder Fehler auftreten und die Instandhaltung (z.B. Trassenfreihaltung) und Fehlerbehebungen (zB nach Extremwetterereignissen) so teuer ist? Ist dieses gelöschte (Freileitungs)netz also insgesamt teuerer für unsere Gesellschaft? Warum ist der Strompreis in Österreich so hoch? Im Profil wurde die Frage gestellt ob Strompreis in Österreich eventuell 2023 weltweit am höchsten gewesen sein könnte?

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RudolfN (168 Kommentare)
am 13.06.2024 15:57

Der System Average Interruption Duration Index (SAIDI) ist die durchschnittliche Dauer der ungeplanten Unterbrechung in Minuten eines Energienetzes je versorgtem Verbraucher. Unterbrechungen aufgrund höherer Gewalt, wie etwa Naturkatastrophen, sowie Unterbrechungen, die nicht länger als drei Minuten dauern, werden nicht berücksichtigt.

Hier die Zahlen aus 2023: Netz OÖ 57,5 Minuten, Kelag 67,55 Minuten (haben den letzten Platz in Ö gepachtet, die Netz OÖ ist ihnen aber immer dicht auf den Fersen)
Netz Vorarlberg 3,6 Minuten! Wie machen die Vorarlberger das bloß?

D.h. das sind alles nur "Eigenfehler" - Sturmschäden udgl. werden nicht mitgerechnet. Zu deutsch - einfach marode Netze, das Netzentgelt wird nicht reinvestiert, fließt wohl in die Dividenden.

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Kukilein (552 Kommentare)
am 13.06.2024 09:14

Es wird immer bunter! Wann wird die Strominfrastruktur endlich gehärtet (z.b Erdverkabelung statt Freileitungen und baulicher Schutz von Umspannweken)? In anderen Ländern bzw Regionen ist das seit Jahren Standard. Wir hatten dieses Jahr mehrere Stromausfälle in OÖ bei Sturm. Die Extremwetterereignisse häufen sich! Wann wird hier endlich reagiert? Ein Blick in die Ukraine genügt: Die kritische Infrastrukur muss geschützt werden.

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dobisam (989 Kommentare)
am 13.06.2024 12:17

Dann legen Sie einmal Erdkabeln wo zur Zeit Freileitungen sind. Das ist in gebirgigen Gelände gar nicht so einfach, neben dem Untergrund, Geländeform ist auch der Grundwasserfluss zu beachten. Wenn man einfach einen Graben mit einem Meter Breite und mehreren Metern Tiefe quer durchs Gelände zieht, wird das Grundwasser umgeleitet. Dann sind wertvolle Feuchtgebiete plötzlich trocken und im Gegenzug ist ein Feld dafür ein Schlammloch. Im Gebirge wären die Folgen noch dramatischer.
Wie sollte Ihrer Meinung nach der bauliche Schutz von Umspannwerken aussehen? Alles unterirdisch anlegen oder vielleicht doch oberirdisch in einem Bunker? Umspannwerke müssen eben aus technischen Sicherheitsgründen großflächig angelegt sein. Übrigens interessiert mich, in welchen , von Ihnen angesprochenen, Ländern bzw. Regionen die Strominfrastruktur seit Jahren gehärtet ist.

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Kukilein (552 Kommentare)
am 13.06.2024 15:40

Fahren sie mal in irgendeine Stadt, zum Beispiel nach Linz zum Umspannwerk Linz Zentrum. Da machen Sie mal einen Tag Außendienst und sehen sich das an. Oder halt nach Wien, ist vllt von der Stadt her interessanter. Dann bitte fahren Sie zum Reschenpass. Dort wurde gerade eine 220 KV Leitung im Gebirge in Betrieb genommen: 27 Kilometer über den Reschenpass zwischen dem neuen APG-Umspannwerk Nauders und dem Umspannwerk Glurns. Ist das im Gebirge genug für Sie? In Deutschland passierte in den letzten Jahren eine beispiellose Härtung der Infrastruktur durch den vermehrten Einsatz von Erdkabeln. In Frankreich setzt man schon lange auf diese Technologie...

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RudolfN (168 Kommentare)
am 13.06.2024 15:49

Über den Reschenpass wurde gerade ein Erdkabel verlegt. Muss man aber bei den Italienern nachlesen. Das verschweigt die APG. Aber bei diesem Projekt waren halt die Italiener maßgebend, da mussten die Österreicher wohl oder übel mitziehen. Soviel zu den Aussagen was alles nicht geht.

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felixh (4.976 Kommentare)
am 13.06.2024 07:04

naja, eher schlecht abgesichert! Soetwas darf nicht passieren.

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