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Wels

Drei Cluster für neue Corona-Fälle in Wels und Wels-Land verantwortlich

Von Michaela Krenn-Aichinger  02. Juli 2020 00:04 Uhr

Drei Cluster für neue Corona-Fälle in Wels und Wels-Land verantwortlich
In Wels und Wels-Land wurden in den vergangenen Tagen 30 Menschen positiv getestet.

WELS / THALHEIM. Pfingstkirchen-Besucher, Serbien-Rückkehrer und Festbesucher steckten sich an

Anfang Mai gab es in Wels keinen einzigen Covid-19-Infizierten mehr. Aufgrund der nun steigenden Fallzahlen ist auch Wels sowie Wels-Land von der Schließung der Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen ab Freitag betroffen. Mit Stand gestern gab es in Wels 14 positiv getestete Personen, 54 Personen befinden sich in Quarantäne. "Die Fälle sind einerseits auf Auslandsreisen und Heimkehrer aus Balkanländern zurückzuführen sowie auf eine Religionsgemeinschaft", sagt Bürgermeister Andreas Rabl (FP). Dabei handelt es sich um jenen "Pfingstkirchen-Cluster", der in Linz für die hohen Fallzahlen maßgeblich verantwortlich ist. Das Kontaktmanagement habe laut Rabl auch über das Wochenende gut funktioniert, die Fälle lassen sich derzeit noch gut nachverfolgen.

In der Nachbargemeinde Thalheim gibt es einen Cluster, der laut Bürgermeister Andreas Stockinger auf ein Fest zurückzuführen sei. "Wir führen mit zehn Fällen im Bezirk leider die Spitze an", sagt Stockinger. Im Bezirk Wels-Land gab es mit Stand gestern 16 bestätigte Fälle. Im Caritas-Kindergarten Kunterbunt wurde ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet, zwei Gruppen sowie die betreuenden Pädagoginnen sind in Quarantäne und wurden am Dienstag getestet.

Positiv getestet wurden je ein Schüler des Gymnasiums und der NMS der Franziskanerinnen Wels, zwei Schüler des Brucknergymnasiums, ein Schüler der Berufsschule Wels 3 sowie eine Helferin der Kinderfreunde-Krabbelstube in der Neustadt. Diese Betreuungseinrichtung ist bereits seit Montag geschlossen. Die Mitarbeiterin war eine Woche vor dem positiven Test nicht mehr im Dienst, es traten bisher keine Neuinfektionen auf. "Es war keine behördliche Schließung, sondern wir wollten einfach vorsichtig sein", sagt LAbg. Petra Müllner, Regionsvorsitzende der Kinderfreunde Wels-Hausruck.

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Lokalredakteurin Wels

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