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Wels

Die nächste Bürgermeister-Rochade: Bäck folgt Riedlbauer in Edt nach

Von Michaela Krenn-Aichinger  22. Mai 2020 00:04 Uhr

Die nächste Bürgermeister-Rochade: Bäck folgt Riedlbauer in Edt nach
Alexander Bäck (l.) folgt Bürgermeister Maximilian Riedlbauer nach, Vizebürgermeisterin wird Maria Rotschopf.

EDT/LAMBACH. Neuer Ortschef wird am 16. Juni im Gemeinderat gewählt, VP hat absolute Mehrheit.

In der Gemeindematerie kennt er sich aus. Alexander Bäck ist Amtsleiter in Steinerkirchen, am 16. Juni wird der Edter zum Bürgermeister seiner Heimatgemeinde gewählt. Angesichts der absoluten VP-Mehrheit im Gemeinderat ist seine Wahl nur mehr eine Formsache (Mandatsverteilung: 14 VP, 6 FP, 5 SP). Der 51-Jährige folgt dem 61-jährigen Maximilian Riedlbauer nach, der elf Jahre an der Spitze der 2300- Einwohner-Gemeinde stand und sich aus gesundheitlichen Gründen zurückzieht.

Die Auswirkungen der Corona-Krise wird natürlich auch Edt in der Gemeindekasse spüren. "Dennoch wird im Juni Baubeginn für die Generalsanierung des Sportheims sein, rund 650.000 Euro werden investiert", sagt Bäck. Auf der Agenda des neuen Bürgermeisters stehen außerdem der Breitbandausbau sowie der Ausbau der Kinderbetreuung. In Edt wurden und werden viele Wohnungen gebaut, damit steigt auch der Bedarf an Betreuungsplätzen.

Bäck ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Die Landwirtschaft, einen Schweinezucht-Betrieb, führen mittlerweile sein Sohn und seine Frau im Vollerwerb. Der VP-Politiker war bereits seit 2009 Vizebürgermeister und gehört seit 17 Jahren dem Gemeinderat an.

Max Riedlbauer streut seinem Nachfolger Rosen. "Er ist ein Edter Urgestein, dessen Vater bereits in der Politik tätig war. Er weiß, wo die Bürger der Schuh drückt und ist für uns die erste Wahl."

Neue Vizebürgermeisterin wird die Steuerberaterin Maria Rotschopf.

Max Riedlbauer zieht sich mit Monatsende zurück. "Mein Credo war immer: ,Tua keinem was an, was du selbst nicht willst.’" Wichtig sei ihm der persönliche Kontakt mit den Bürgern und der politische Konsens gewesen. "In der Gemeindepolitik geht es um gute Ideen, von wem immer sie auch kommen, die umgesetzt gehören." Stolz sei er auf den umfangreichen Wohnungsneubau und das Veranstaltungszentrum Komet, das von den örtlichen Vereinen sehr viel genutzt werde und wesentlich zur Gemeinschaft beitrage.

Und wie wird er die neugewonnene Freizeit nutzen? "Mein Sohn hat eine Landwirtschaft und hat sich schon Gedanken gemacht, wie er mich am besten einsetzen kann, und wir reisen gern, vor allem in die Süd- und Südoststeiermark."

Artikel von

Michaela Krenn-Aichinger

Lokalredakteurin Wels

Michaela Krenn-Aichinger
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