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Wels

Bon Appétit! Frankreich lässt grüßen

Von Michaela Krenn-Aichinger  13. August 2020 00:04 Uhr

Bon Appétit! Frankreich lässt grüßen
Evelyne und Marguerite aus dem Elsass backen am Markt französisches Traditionsgebäck, nebenan gibt es das "blaue Gold" der Provence: den Lavendel

WELS. Seit gestern haben französische Händler ihre Stände auf dem Welser Stadtplatz aufgebaut.

Statt "Guten Morgen" tönt es "Bonjour", "Merci" und zum Abschied "Au revoir" über den Stadtplatz. Seit gestern herrscht reger Andrang bei den Ständen der französischen Händler, die noch bis Samstag hier ihre Spezialitäten feilbieten. Beim Stand von Evelyne und Marguerite aus dem Elsass duftet es nach frischen Croissants und Brot. Sie bieten traditionelles Gebäck, Olivenbrote und natürlich original französisches Baguette an. Die beiden sprechen im Gegensatz zu ihren Kollegen aus Südfrankreich nebenan sehr gut Deutsch. "Leider mussten in diesem Jahr wegen Corona viele Märkte abgesagt werden, in Frankreich, vor allem aber auch in Deutschland", erzählen die beiden im Gespräch mit den OÖNachrichten. Hilmar Wehner, der sich um die Organisation kümmert, sagt, dass nur zwei deutsche Städte heuer die Märkte zulassen, darunter Wertheim wegen der Freundschaft zur südfranzösischen Stadt Boucles du Rhone, woher einer der Aussteller stammt. Im Gegensatz zu unserem Nachbarland Deutschland wurden die Franzosen in mehreren österreichischen Städten mit offenen Armen empfangen. In Wels ist der "Provencemarkt" Teil der sommerlichen Genusswochen, die am 20. Juli begonnen haben, in der Vorwoche waren die Italiener zu Gast.

Angesichts der vielen Köstlichkeiten an den Ständen fällt die Wahl schwer. Eine große Vielfalt an Käse- und Wurst-Spezialitäten wie luftgetrockneter Schinken aus Korsika, Salami, eine riesige Käseauswahl samt dem dazu passenden französischen Rotwein und provencalischem Nougat lassen den Einkauf zum Genusserlebnis werden. Die Händler reichen auch gerne eine Kostprobe.

Das Plaudern auf dem Markt kann man auch nützen, um ein paar Worte Französisch aufzuschnappen oder sein Schulfranzösisch aufzufrischen.

"Es freut uns, wenn die Leute ein bisschen mit uns plaudern und wir ihnen ein paar Worte beibringen können", sagt Evelyne, die wie alle Franzosen stolz auf ihre Sprache ist.

Artikel von

Michaela Krenn-Aichinger

Lokalredakteurin Wels

Michaela Krenn-Aichinger
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