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Wels

Asfinag investiert zwölf Millionen in Flüsterasphalt und Lärmschutzwände

Von Erik Famler 08. November 2019 00:04 Uhr

Asfinag investiert zwölf Millionen in Flüsterasphalt und Lärmschutzwände
Entlang der A 25 werden Lärmschutzwände erneuert. Der Straßenbelag wird durch einen Flüsterasphalt ersetzt.

WELS. Zugeständnisse beim Lärmschutz, weil 2035 die Überlastung der Welser Autobahn droht.

Asfinag-Vorstand Hartwig Hufnagl kam gestern nach Wels, um mit Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) die Eröffnung des Autobahnanschlusses Wimpassing am 15. November vorzubereiten. Bei dieser Gelegenheit sprachen beide auch über Lärmschutzmaßnahmen entlang der A 8 und A 25 sowie die von Welser Seite geforderte Vignettenbefreiung im Stadtgebiet. "Die Mautbefreiung ist ein politisches Thema", spielt Hufnagl den Ball weiter an Verkehrsminister Andreas Reichhardt. Dieser hat Rabl bereits eine Abfuhr erteilt: "Der Minister sieht die Mautbefreiung skeptisch. Jetzt ist der Nationalrat am Zug."

In Sachen Lärmschutz hatte Hufnagl freilich gute Nachrichten im Gepäck: "Die derzeit laufende Erneuerung des Asphalts auf der A 25 ist ein Meilenstein. Im Welser Stadtgebiet investieren wir gerade zwölf Millionen Euro in mehr Verkehrssicherheit, Fahrkomfort und weniger Lärm."

Bis Herbst 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Der neue Splitt-Mastix-Asphalt bringt eine durchschnittliche Lärmreduktion von 2,5 Dezibel. Entlang dieser zwei Kilometer langen Strecke werden außerdem alte Lärmschutzwände erneuert.

Im Jänner 2020 will die Stadt in einem zweiten Schritt weitere Lärmschutzmaßnahmen präsentieren. Rund 300 Häuser im Welser Stadtgebiet befinden sich im Nahbereich der Autobahn: " Wenn wir die Wände drei Meter höher bauen, bedeutet das nicht, dass der Lärm im selben Ausmaß abnimmt. Der Aufwand für den Lärmschutz muss hinterfragt werden", erklärt Rabl. Die Stadt muss bei den Kosten mitzahlen. Den Flüsterasphalt finanziert die Asfinag allein.

2035 bis zu 70.000 Fahrzeuge

Im Rahmen einer Verkehrsuntersuchung wurden am Welser Autobahnknoten täglich bis zu 60.000 Fahrzeuge gezählt. "Die Ergebnisse bestätigen ein sehr hohe Auslastung des bestehenden Netzes und prognostizieren mit 70.000 Fahrzeugen eine abschnittsweise Überlastung bis zum Jahr 2035", betont Hufnagl.

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Erik Famler

Lokalredakteur Wels

Erik Famler
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