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Am Römerwall entsteht ein neuer Hotspot für die Welser Jugendkultur

Von Erik Famler, 21. Juni 2024, 16:23 Uhr
Am Römerwall entsteht ein neuer Hotspot für die Welser Jugendkultur
Die Räume des Vereins sind geschmackvoll möbliert. Bild: BRUECKL

WELS. Offener Kulturverein will für kreative Jugendliche eine neue Heimat schaffen. Sein Fokus ist auf Zukunftsfragen und die Medienwelt gerichtet. Geplanter Start ist im September.

 An der Welser Adresse Römerwall 15 tut sich was. Das leer stehende Magistratsgebäude, das an die Westbahn grenzt, wurde in wochenlanger Arbeit in ein Jugendkulturzentrum verwandelt.

Hinter dem Projekt verbirgt sich der offene Kulturverein Wels. Die Vorstandsmitglieder Christoph Brückl und Renate Pyrker waren als engagiertes Duo erstmals bei der Ausschreibung des Medienkulturhauses in Erscheinung getreten. Bei ihrer Präsentation im Lenkungsausschuss hinterließen sie einen nachhaltigen Eindruck. Doch den Zuschlag erhielt MKH-Mitarbeiter Boris Schuld mit seinem Team.

Damit ihre Ideen nicht verloren gehen, wurden Brückl und Pyrker von der Stadtpolitik ermutigt, ihr Projekt in anderer Form zu realisieren. Der Herausgeber des inzwischen eingestellten Lokalmagazins "Die Monatliche" und die kulturaffine Unternehmerin gründeten eine Denkwerkstatt für Zukunftsthemen. Am Montag steht das "Jugendkulturhaus am Römerwall", so die offizielle Bezeichnung, im Welser Jugendausschuss auf der Tagesordnung.

"Das Konzept hat bei allen Fraktionen Gefallen gefunden", betont Bürgermeister Andreas Rabl (FP). Die Stadt soll dem Verein die Start- und Basisfinanzierung sichern. Vorgesehen sind 70.000 Euro an Jahressubvention für einen Zeitraum von fünf Jahren. Ein endgültiger Beschluss wird bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 8. Juli erwartet. Der Verein rechnet mit weiteren Förderungen durch die Landesregierung und Sponsorbeiträgen aus der Welser Wirtschaft.

Mit Brückl und Pyrker vereinbarte die Stadt eine Leistungsbeschreibung, die neben Workshops auch ein Printprodukt mit gesellschaftlich relevanten Themen vorsieht. Die Themensetzung sollen die Jugendlichen selbst bestimmen können. "In Kooperation mit Schulen wird es Kurse über Journalismus, Layout und Fotografie geben. Wir planen Schreibwerkstätten, Video-Podcasts mit Wissenschaftlern und Politologen. Unsere Zielgruppe soll sich beim Rappen und Hip-Hop musikalisch ausdrücken können", schildert Brückl.

Sein Verein will besonders jene Jugendlichen ansprechen, die sich nirgendwo zugehörig fühlen – weder in Sport- noch in anderen Kulturvereinen. Die Zielgruppe seien Mittelschüler und Gymnasiasten.

Ein Rundruf bei den Fraktionen lässt auf eine breite Mehrheit im nächsten Gemeinderat schließen. Während die FPÖ großen Wert auf einen verbindlichen Leistungskatalog legte, drängte VP-Stadtrat Martin Oberndorfer auf Vorkehrungen, sollte den Anforderungen nicht entsprochen werden. Als Befürworter konnte Brückl auch die Welser Grünen gewinnen.

Noch etwas zögerlich reagiert die SPÖ, die sich gestern auf Einladung des Vereins in den Räumlichkeiten umsah. Sie wünscht sich eine deutliche Abgrenzung zu den anderen Kulturinstitutionen wie dem Medienkulturhaus und dem Alten Schlachthof.

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Autor
Erik Famler
Lokalredakteur Wels
Erik Famler
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1  Kommentar
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Zaungast_17 (26.500 Kommentare)
am 21.06.2024 16:18

Mit guten Leuten in der Jugendarbeit, bravo!

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