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Wie bändigt man den Grünbach? Gemeinden uneins, nun hat Wels den Schwarzen Peter

WELS/GUNSKIRCHEN. Um dem Grünbach bei Hochwasser den Schrecken zu nehmen, war eine Wassergenossenschaft geplant. Das Vorhaben scheiterte an Einzelinteressen.

Wie bändigt man den Grünbach? Gemeinden uneins, nun hat Wels den Schwarzen Peter

Sommer 2007. Die Freizeitanlage glich einer Mondlandschaft. Bild: OÖN

Der Grünbach entspringt in Offenhausen, passiert Pennewang und Gunskirchen, ehe er im Osten von Wels an der Marchtrenker Stadtgrenze in künstlich angelegten Schotterbecken versickert. Die meiste Zeit im Jahr ist er ein stilles Wässerchen, vor dem sich niemand zu fürchten braucht. Doch alle paar Jahre macht er Stress. Bei größeren Hochwässern wird er in Wimpassing „angezapft“. Ein Teil der Wassermenge überflutet dann die Freizeitanlage. Es dauert oft Monate, bis diese im Boden versickert. Übrig bleibt dann eine Schlammwüste, wo kein Gräschen mehr wächst.

Um den Grünbach schon in Gunskirchen zu entschärfen, sollte auf Initiative von Wels eine Wassergenossenschaft entstehen. „Die Bezirkshauptmannschaft hat uns in dieser Frage im Stich gelassen“, kritisiert SP-Vize Manfred Hochhauser. Zwar habe er Übereinstimmung mit Gunskirchen erzielt. Offenhausen und Pennewang seien aber gegen das Vorhaben aufgetreten.

Entlastungsvarianten wurden geprüft. So auch das Abpumpen des Grünbachs in die Traun, was an den Kosten scheiterte. Zuletzt wurde eine leere Schottergrube in Gunskirchen ins Spiel gebracht. Diese sollte Wimpassing ersetzen.

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Artikel 10. März 2009 - 00:04 Uhr
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