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Welldorado: Staatsanwalt zieht Wirtschaftsprüfer zu Rate

Von Erik Famler, 02. April 2015, 00:04 Uhr
Welldorado: Justiz ermittelt gegen Vorgesetzte wegen Amtsmissbrauchs
Der Prüfbericht macht deutlich, dass keine Kontrolle stattfand. Die Justiz ermittelt nun auch wegen Amtsmissbrauchs. Bild: Erwin Wodicka / wodicka@aon.at

WELS. Die Welser Staatsanwaltschaft behandelt die Causa Welldorado mit höchster Priorität. Als Gerichtsgutachter bestellte sie mit Matthias Kopetzky einen der bekanntesten Sachverständigen des Landes.

Der Wiener Wirtschaftsprüfer machte sich bei diversen Korruptionsfällen einen Namen. Dubiosen Zahlungen der Österreichischen Lotterien an die BZÖ-Werbeagentur Orange ging er ebenso auf den Grund wie den millionenschweren Zuwendungen des Glücksspielkonzerns Novomatic an Karl-Heinz Grassers Freunde Walter Meischberger und Peter Hochegger.

Einen Zeitpunkt für die Fertigstellung der Anklageschrift konnte Christian Hubmer, der Sprecher der Staatsanwaltschaft, gestern nicht nennen: "Die Ermittlungen sind abgeschlossen. Die Unterlagen des Magistrates sind bei uns eingetroffen. Die Aufarbeitung ist nun Aufgabe des Gutachters."

Der Termin des Gerichtsverfahrens gilt als politisch brisant und könnte die Gemeinderatswahlen am 27. September überschatten. Dem Vernehmen nach soll Kopetzky im Juni seine Arbeit beenden. "Vielleicht müssen wir in weiterer Folge noch Zeugen befragen", sagt Hubmer.

Die Einvernahme von vier Beschuldigten ist abgeschlossen. Dabei handelt es sich um zwei Kassiererinnen des Welldorado und ihre beiden Vorgesetzten. Nach einer umfangreichen Überprüfung durch das Kontrollamt des Magistrates liegt der Gesamtschaden durch mutmaßliche Unterschlagungen bei 390.000 Euro. Die Summe bezieht sich auf das Welldorado und die Kunsteisbahn. In der Schadenssumme nicht enthalten sind dubiose Stornos, deren Ausmaß von der Kontrollstelle nicht mehr festgestellt werden konnte.

ÖVP kritisiert Teubl

Unterdessen nimmt ÖVP-Obmann Peter Csar den Chef des Kontrollausschusses, Walter Teubl (die Grünen), ins Visier. Besonders ärgerlich sei der Umstand, dass Teubl in seinem Blog Details inklusive Zahlen veröffentlicht habe, die der Geheimhaltung unterliegen würden. Eine lückenlose Aufklärung werde damit erschwert.

Unbeantwortet blieben laut Csar auch Fragen zum Stand des disziplinarrechtlichen Verfahrens gegen die beiden Welldorado-Vorgesetzten.

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