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Start in die Faustballsaison mit neuem Trainerteam

GRIESKIRCHEN / PÖTTING. Markus Kraft und Joao Victor Fidelis lösen "Sihdi" Einsiedler ab.

Start in die Faustballsaison mit neuem Trainerteam

Sihdi Einsiedler (3.v. l) übergibt mit Präsident Peter Oberlehner (l.) und Sektionsleiter Christoph Oberlehner (r.) das Traineramt an Markus Kraft. Bild:

Der langjährige Grieskirchner Abwehrspieler Markus Kraft ist neuer Trainer beim Faustball-Bundesligisten UFG Sparkasse Grieskirchen/Pötting. Der bisherige Coach Johann "Sihdi" Einsiedler zog sich auf eigenen Wunsch zurück und wird sich künftig um andere Aufgaben im Verein kümmern. "Es war eine wundervolle Zeit für mich als Coach. Die Zeit für einen Wechsel war reif, mit Markus Kraft haben wir einen absoluten Experten bei uns im Verein, der für diese Aufgabe brennt. Er wird sich um die Trainingsgestaltung und das Coaching am Spieltag kümmern. Für uns als Verein eine Ideallösung", sagt Sihdi Einsiedler.

Joao Victor Fidelis, der derzeit noch verletzt ist, wird Kraft künftig als (Spieler-)Co-Trainer unterstützen und seine Erfahrung in der Offensive einbringen.

Vereinspräsident Peter Oberlehner betont, man könne "Sihdi" für seinen unermüdlichen Einsatz nicht genug danken: "Die Bronze-Medaille in der Bundesliga vergangenes Jahr mit dem unvergesslichen Viertelfinale gegen Kremsmünster und das Erreichen des Meister-Playoffs im Herbst strahlen nach wie vor wie Gold. Mit etwas weniger Verletzungspech wäre der Klassenerhalt in der Halle auch geglückt." Oberlehner ist froh, dass die Trainerjobs mit Personen aus dem eigenen Verein besetzt werden können. "Es ist unglaublich, über welche Ressourcen wir hier glücklicherweise verfügen."

Die Grieskirchner Faustballer arbeiten bereits seit Wochen für die Frühjahrssaison, die am 1. Mai mit einem Auswärtsspiel in Vöcklabruck startet. Das neue Trainerteam hat einen 3-Jahresplan aufgestellt, da in den nächsten Jahren Topspieler wie Ditz Weiß oder Hubert Schatzl ihre aktive Karriere beenden werden. "Wir haben einen starken Nachwuchs, der nachdrängt, aber noch ein paar Jahre braucht. Wir wollen uns wieder zu einer Top-Mannschaft in Österreich entwickeln und die Voraussetzungen dafür schaffen wir gerade mit einer Mischung aus Routine und jugendlichem Ehrgeiz", sagt Kraft.

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Artikel OÖN 17. April 2018 - 00:04 Uhr
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