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Neue Architektur für optimales Lernen Schüler in Wallern sind übersiedelt

WALLERN. 127 Kinder und 15 Lehrerinnen freuen sich über Lernlandschaften in der neuen Volksschule.

Neue Architektur für optimales Lernen Schüler in Wallern sind übersiedelt

Die Kinder und Lehrerinnen nützen während des Unterrichts und der Pausen die offene Lernlandschaft des Marktplatzes, der von den Klassen aus einsehbar ist. Bild:

"Was ist das Beste an eurer neuen Schule?" Auf diese Frage bekamen die OÖN gestern in der Volksschule Wallern ganz oft "die elektronischen Tafeln" und "der neue große Turnsaal" zur Antwort. Die 127 Mädchen und Buben sind mit ihren Lehrerinnen und Direktor Franz Weismann vergangene Woche in das neue Gebäude übersiedelt, endlich. "Die Kinder haben es schon gar nicht mehr erwarten können und haben ständig gefragt, wann es endlich so weit ist. Jetzt erobern sie sich Stück für Stück ihre neue Schule", sagt Weismann.

Der Schulleiter schätzt die offene und helle Architektur des neuen Gebäudes, die hervorragende technische Ausstattung und die komplett andere Schulatmosphäre. Beim Gang durch das moderne Schulhaus fällt sofort auf, dass es hier sehr leise ist – dank lärmmindernder Bodenbeläge und Akustikdecken.

Lernen nicht nur in der Klasse

Herzstück der neuen Schule sind aber die offenen neuen Lernlandschaften im ersten Stock. Lernen ist nicht mehr nur auf die Klassenzimmer beschränkt. Die ersten und zweiten Klassen sowie die dritten und vierten Klassen nützen jeweils gemeinsam einen Marktplatz, die sogenannten Cluster 1 und Cluster 2. Genützt werden diese sowohl während des Unterrichts als auch in den Pausen. "Dort findet etwa der Morgenkreis statt oder freie Unterrichtsphasen für Wochenpläne und Stationsbetrieb. Zweitlehrer können hier beispielsweise Einzelarbeit mit einem Schüler machen. Wir können diese Cluster in vielfältiger Weise pädagogisch bespielen", sagt Weismann.

Luise (7) findet es gut, dass nicht nur in der Klasse gelernt wird, sondern auch am Marktplatz: "Wir können auch dort schreiben und auch sehr viel spielen."

Für das neue Raumkonzept des deutschen Instituts LernLandSchaften haben sich die Pädagogen, Elternvertreter und Ortspolitiker gemeinsam entschieden. Umgesetzt wurde der Bau von Wolf Architektur aus Grieskirchen. Von den Klassen sieht man durch Glasscheiben auf die Marktplätze. Die Pädagoginnen behalten so auch vom Klassenraum aus den Überblick. Die Lehrerinnen haben außerdem ihre Computerarbeitsplätze in den Clustern, auch die Garderoben sind im ersten Stock.

Im Erdgeschoß befinden sich die Aula, die Schulküche, Räume für die Nachmittagsbetreuung sowie die Schul- und Gemeindebibliothek. Die große Turnhalle mit Tribüne wird auch von den Vereinen und für Sportveranstaltungen genützt. Insgesamt wurden 7,8 Millionen Euro investiert. Die in den 1960er Jahren errichtete alte Volksschule wird abgerissen.

Zufahren dürfen zur Volksschule übrigens nur die Lehrer und nicht die Eltern. Elternhaltestellen gibt es bei der evangelischen Kirche und dem Sportplatz.

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Artikel Michaela Krenn-Aichinger 24. April 2018 - 05:48 Uhr
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