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"Endlich einmal auch die Böse spielen zu dürfen, ist einfach großartig"

GALLSPACH. Die Gallspacherin Regina Mallinger tritt als Hexe Morgana auf der Felsenbühne Staatz auf.

"Endlich einmal auch die Böse spielen zu dürfen, ist einfach großartig"

Regina Mallinger spielt bis 13. August die weibliche Hauptrolle vor jeweils 1200 Zusehern in Staatz. Bild: H. Schillhammer

Endlich einmal auch die "Böse" spielen zu dürfen, darauf hat sich die Gallspacher Sängerin und Musicaldarstellerin Regina Mallinger besonders gefreut. Noch bis 13. August steht sie als "Hexe Morgana" im Musical "Artus – Excalibur" in Staatz (NÖ) auf der Felsenbühne. Bei dieser österreichischen Erstaufführung verfolgen pro Abend an die 1200 Zuseher Morganas Rachefeldzug gegen König Artus, sie ist auch gefährliche Gegenspielerin von Zauberer Merlin. "Diese Rolle hat viel Energie und Feuer, bei der ich große Emotionen spielen kann. Das ist großartig", sagt die 31-jährige Künstlerin.

Ihre Leidenschaft für die Musik hat sie als Teenager entdeckt. Nach der Matura hat sich die Gallspacherin für ein Jazz- und Populargesangsstudium entschieden. Um die Eltern, die zunächst nicht glücklich über den "Wunschberuf Sängerin" ihrer Tochter waren, zu beruhigen, schrieb sie sich auch in Sozialwirtschaft an der Kepler-Uni ein. "Nach einem Jahr war auch meiner Mutter klar, dass ich damit nicht glücklich werde, und hat mich unterstützt, meinen Weg zu gehen", erzählt Mallinger.

Auftritt vor Millionenpublikum

Es folgten erste Musicalengagements, auch der ORF wurde auf sie aufmerksam. Mallinger trat unter anderem als Backgroundsängerin beim Eurovisions-Songcontest auf und war Mitglied im Dancing Stars-Orchester. In Marianne Mendt fand sie eine Mentorin, die sie bei einer Jazznachwuchs-Förderung kennengelernt hatte. "Sie hat mir den Rücken gestärkt und erzählt, sie habe ihre beruflichen Entscheidungen immer aus der Leidenschaft heraus getroffen und mich bestärkt, meinen eigenen Weg zu gehen."

Von der Kunst leben zu können, ist ihr erklärtes Ziel, auch wenn es manchmal Durststrecken zu überwinden gilt, wenn Engagements ausbleiben. "Ich darf meinen Traumberuf leben, da nehme ich die Schattenseiten in Kauf. Welcher Beruf ist nicht auch phasenweise schwierig? Es kommt auch immer darauf an, welches Sicherheitsbedürfnis man hat", sagt Mallinger.

Ihr Lebensmittelpunkt ist mittlerweile Wien. Sie arbeitet aber weiterhin als Musikschullehrerin in Vöcklabruck, wo sie Gesangsunterricht gibt. Dann übernachtet sie bei ihren Eltern in Gallspach und genießt ein ausgedehntes Frühstück mit ihrem Vater, einem pensionierter Maurer, und ihrer Mutter, die als Büroangestellte arbeitet. Befragt nach ihrem Beziehungsstatus, sagt die hübsche Sängerin. "Ich bin aktuell Single."

Seit einiger Zeit arbeitet Mallinger an ihrem ersten Album. "Ich hoffe, dass es nächstes Jahr rauskommt. Meine Richtung ist deutscher Pop." Im September veranstaltet sie gemeinsam mit Severin Trogbacher, dem Gitarristen von Hubert von Goisern, ein Songwriter-Camp auf der griechischen Insel Zakynthos. Dort will sie auch an ihren Songs weiterarbeiten.

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Artikel Michaela Krenn-Aichinger 03. August 2016 - 00:04 Uhr
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