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Das eigene Biogemüse ernten und sich das Wissen von den Profis holen

GUNSKIRCHEN. In Gunskirchen sind auf 6500 Quadratmetern Selbsterntegärten von Morgentau geplant.

Das eigene Biogemüse ernten und sich das Wissen von den Profis holen

Das Projekt startete im Vorjahr in Linz. Dort wurden bereits 200 Städter zu Gemüsebauern. Der Aufwand liegt bei etwa zwei Stunden pro Woche. Bild: Morgentau

Wer keinen eigenen Garten hat, aber Gemüse auf dem Tisch haben will, von dem er weiß, woher es kommt, für den gibt es Selbsterntegärten. Bekannt sind diese eher aus Großstädten, nun ist aber auch ein Projekt in der Gemeinde Gunskirchen geplant.

Biopionier Christian Stadler aus Hofkirchen/Traunkreis hat dafür 6500 m² an der Fliederstraße/Erikaweg von einem Gunskirchner Landwirt gepachtet. Im "Morgentaugarten" können Hobbygärtner auf Parzellen von 20, 40 oder 60 m² ihr eigenes Biogemüse ziehen und ernten. Auch wer noch keinen grünen Daumen hat, lernt den eigenen biologischen Garten zu bewirtschaften.

"Wir parzellieren die Flächen, bereiten die Böden professionell auf, bepflanzen mit hochwertigen Biogemüse-Pflanzen und stellen unser Know-how sowie eine Grundausstattung bereit. Ernteerfolg ist garantiert", sagen der Morgentaugärten-Initiator Christian Stadler und Projektleiterin Irmgard Elias. Etwa ein Drittel der 20 bis 25 verschiedenen Gemüsesorten wird von den Profis vorab gepflanzt, der Rest planmäßig mit den Hobbygärtnern Ende April und Mitte Mai. Der Ertrag liegt bei rund 100 Kilo Biogemüse pro Saison auf einer Fläche von 40 Quadratmetern, der geschätzte Pflegeaufwand bei rund zwei Stunden pro Woche.

Neben dem Ernteerfolg spielt auch der soziale Aspekt eine Rolle. Man kann gemeinsam mit der Familie und anderen Hobbygärtnern einer ausgleichenden Beschäftigung in der Natur nachgehen. Besonders für Kinder ist es spannend, das Wachstum von einer kleinen Pflanze bis zum reifen Gemüse selbst zu erleben.

Die Idee, Selbsterntegärten nach Gunskirchen zu holen, hatte Peter Zirsch, Obmann der Energiespargemeinde Gunskirchen. "Wir brauchen 40 Interessenten, damit mit dem Projekt gestartet werden kann, der größte Teil der Flächen ist für Gunskirchner vorgesehen, aber auch aus anderen Gemeinden sind Hobbygärtner willkommen", sagt Zirsch. Geplant ist in weiterer Folge auch sogenanntes Netgardening, bei dem man per Mausklick über Kameras sehen kann, ob beispielsweise das eigene Gemüsefeld gewässert oder dringend gejätet werden muss.

Alle Informationen über die Selbsterntegärten gibt es unter www.morgentaugaerten.at

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Artikel Michaela Krenn-Aichinger 08. März 2016 - 05:48 Uhr
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