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Wels

Assistent von Kokoschka: OÖN würdigen Sepp Steiner

22. November 2017 00:04 Uhr

Senta Wessely-Steiner bereitet mit ihrem Mann Helmut die Ausstellung über ihren Vater Sepp Steiner vor.

WELS. Sein künstlerisches Schaffen aus sieben Jahrzehnten ist zu sehen

Eine interessante Ausstellung wird morgen in der Galerie im OÖN-Medienhaus auf dem Stadtplatz eröffnet. Sie ist dem 2008 verstorbenen akademischen Maler Sepp Steiner (Jahrgang 1915) gewidmet.

Er studierte an der Kunstakademie in Wien und war im Zweiten Weltkrieg als Pilot im Einsatz. „Dabei haben ihn die Farbenspiele des Himmels besonders fasziniert“, erzählt seine Tochter Senta Wessely-Steiner. Das sei für ihn ausschlaggebend gewesen, das „Institut für Farb-Psychologie“ zu gründen. Schließlich stieß der ambitionierte Künstler zu Oskar Kokoschka, der Steiner zu seinem Assistenten machte.

„Wir stellen hier Bilder meines Vaters aus, die Vermerke Kokoschkas tragen“, sagt Wessely-Steiner. Die Bilder repräsentieren den künstlerischen Schaffenszeitraum Steiners von 1934 bis 2006 mit dem grundlegenden Tenor: Bilder von Frauen und Reisebilder. Die Werke werden zum Kauf angeboten. Sepp Steiner arbeitete mit verschiedensten Techniken: Seine Kunstharz-Bilder beispielsweise prägen die gesamte Therme in Bad Kleinkirchheim (Kärnten).

Die Vernissage beginnt morgen, um 19.30 Uhr. Laudator ist der ehemalige Welser Kulturreferent Martin Stieger. Die Ausstellung eröffnet Andreas Hüthmayr, Geschäftsführer der Immotreuhand Wels. (müf)

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