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3000 bei „Weberbartl“-Wanderung

ST. MARIENKIRCHEN. Besucherrekord und Traumwetter bei siebenter Auflage der Apfel-Wanderung in "Samarein". Die OÖNachrichten begleiteten die Besucher auf dem knapp neun Kilometer langen Naturpark-Rundweg.

Bei herrlichem Wetter machten sich am Sonntag Tausende auf den Weg, um bei der „Weberbartl-Apfel-Wanderung“ aktiv dabei zu sein. Bild: Volker Weihbold

Eine jahrhundertealte Apfelsorte aus der Region, der „Weberbartl“, gab der Wanderung ihren Namen. Die siebente Auflage der „Weberbartl-Apfel-Wanderung“ führte am Sonntag 3000 Besucher bei traumhaft schönem Herbstwetter vorbei an Streuobstwiesen und Erlebnisstationen. Die Oberösterreichischen Nachrichten machten sich in der oberösterreichischen Mosthauptstadt „Samarein“ mit auf den Weg. „Einen so großen Ansturm hatten wir noch nie“, jubelte Organisator Rainer Silber, der Geschäftsführer des Naturparks Obst-Hügelland. 70 Freiwillige halfen bei den Vorbereitungen und an den Stationen. Galt es doch, den 8,8 Kilometer langen Rundkurs zu beschildern und die Gäste zu verpflegen.

Begeisterte Wanderer

Viele Freizeitsportler machten sich in „Samarein“ zum ersten Mal auf den Weg: „Traumhafte Landschaft, herrliches Wetter, was will man mehr“, waren Günter Gaisbauer und Ehefrau Margarita aus Puchenau begeistert.

An sechs Labstationen konnten sich Wanderer stärken. So auch beim „Wintersberger“ auf halber Strecke, wo der örtliche Familienbund regionale Hausmannskost servierte: „Meine einzige Sorge ist, dass mir der Most ausgeht“, kommentierte Landwirt Franz Erdpresser den unerwartet großen Ansturm auf seinen Hof.

An der Naturpark-Station in der Ortschaft Fürneredt zeigte der Eferdinger BOKU-Student Arthur Hanisch Wanderern, wie man Most macht. Der frisch gepresste Saft aus Weberbartl-Äpfeln wurde auch gleich verkostet. Obmann Klaus Herrmüller vom Samareiner Obstbauverein und seine Helfer führten Wissbegierige durch den Obstlehrgarten. Im Veranstaltungszentrum „Mostspitz“ bei Start und Ziel verwöhnten die Goldhaubenfrauen und Mitglieder der Trachtengruppe ihre Gäste mit selbstgemachten Mehlspeisen. Zum Abschluss gönnte sich so manch gut gelaunter Wanderer ein Schnapserl. Das war zur Abwechslung nicht gepresst, sondern gebrannt.

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Artikel Erik Famler 01. Oktober 2018 - 05:17 Uhr
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