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150 Jahre Welser Hutfabrik: Neues Leben in historischem Industriebau

Von Michaela Krenn-Aichinger, 24. Juni 2024, 07:39 Uhr
150 Jahre Welser Hutfabrik: Neues Leben in historischem Industriebau
Betriebsseelsorger Markus Pichler und die Jugendleiter der KernZone, Cathrine Bruckschweiger und Rene Gebetsroither, arbeiten in der Hutfabrik.

WELS. Auf ehemaligem Fabriksgelände wird auch die soziale Arbeit großgeschrieben.

Es ist eine bunte Mischung von Betrieben und Einrichtungen, die Tür an Tür auf dem Gelände der ehemaligen Welser Hutfabrik Blum angesiedelt sind. Ein IT-Unternehmen, ein Rauchfangkehrerbetrieb, das Frauengesundheitszentrum Wels, ein kirchliches Jugendzentrum, die Caritas und das Betriebsseelsorge-Team von mensch & arbeit. Einige von ihnen gaben am Freitag anlässlich "150 Jahre Blumfabrik" einen Einblick in ihre Arbeit und Räumlichkeiten in den schönen roten Backsteingebäuden, wo einst Arbeiterinnen und Arbeiter Hüte für die ganze Welt erzeugten.

Blum-Villa wird saniert

Die letzte Erbin vermachte das Areal der Kirche für soziale Zwecke. Seit 2004 wurde umfangreich saniert. Derzeit wird wieder gebaut, der heilpädagogische Kindergarten bekommt neue Räume, nächstes Jahr wird dann die Blum-Villa saniert. Untergebracht ist auf dem Areal auch ein kirchliches Jugendzentrum. "Wir arbeiten seit vielen Jahren mit der benachbarten Berufsschule zusammen, Jugendliche könne ihre Mittagspause hier verbringen, es gibt Gesprächs- und Beratungsangebote", sagen die Jugendarbeiter Cathrine Bruckschweiger und Rene Gebetsroither. Nebenan hat die Caritas Räumlichkeiten und bietet dort Logopädie, Sozialberatung, und Rechtsberatung für geflüchtete Menschen an. Jeden Donnerstag werden Sachspenden an Bedürftige verteilt.

Den Tag der offenen Tür nutzte auch das Freiwilligenzentrum Wels & Land, um sich zu präsentieren. "Bei uns arbeiten derzeit 170 Freiwillige mit, etwa im Besuchsdienst für ältere Menschen in Heimen oder für ,Besuch mit Buch‘ mit regelmäßigen Besuchen bei den Menschen zu Hause", sagt Geschäftsführerin Gerlinde Hochhauser.

Michael Kitzmantel, Leiter des Welser Stadtarchivs, informierte die Besucher über die 150-jährige Geschichte der Welser Hutfabrik. "Zu Spitzenzeiten hatte der Betrieb 250 Mitarbeiter und exportierte in alle fünf Kontinente, nach Ägypten genauso wie nach China, Neuseeland und Tasmanien. Wenige Jahre nach dem Schwarzen Freitag an der New Yorker Börse 1929 kam das Aus für mehrere Welser Fabriken, 1935 auch für die Blum-Fabrik."

Das ist Geschichte, längst ist wieder neues Leben in die alten Gemäuer eingezogen.

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Autorin
Michaela Krenn-Aichinger
Lokalredakteurin Wels
Michaela Krenn-Aichinger
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