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Weihnachten

Franziska Winder: Bei ihr ist Weihnachten wie früher

Von Bernhard Leitner   14. Dezember 2015 00:04 Uhr

Franziska Winder
„Bei meinen Besuchern ist oft die Sehnsucht nach einem Weihnachten wie früher da, als es die Kekse erst am Heiligen Abend gab.“ Franziska Winder, Betreiberin des privaten Weihnachtsmuseums in Weitersfelden im Mühlviertel

Im Weihnachtsmuseum Harrachstal im Mühlviertel herrscht jetzt Hochsaison.

Es funkelt, raschelt und glänzt im Haus von Franziska Winder in Harrachstal bei Weitersfelden. Die Mühlviertlerin sammelt nämlich nicht nur seit fast 40 Jahren Christbaum- und Weihnachtsschmuck, sondern stellt diesen auch in ihrem eigenen kleinen Weihnachtsmuseum aus.

„Als unsere Kinder aus dem Haus waren, stellten mein Mann und ich uns die Frage, was wir mit dem frei werdenden Platz anfangen sollten. Da kam dann recht schnell die Christbaumschmuck-Sammlung ins Spiel“, sagt die ehemalige kaufmännische Angestellte. So erhielten Winders Sammlerstücke – ein Großteil stammt aus der Epoche von 1830 bis 1950 – einen eigenen Bereich im Einfamilienhaus. „Als reines Privatmuseum waren Subventionen bei uns nie ein Thema, und wir mussten speziell am Anfang auch viel lernen. Jetzt hat sich aber alles gut eingespielt“, sagt die Museumsbetreiberin.

Eines der Dinge, die sie gelernt hat, ist: die Museumsbesucher dazu zu bringen, in ihren eigenen Weihnachtserinnerungen zu kramen. „Bei meinen Besuchern ist oft die Sehnsucht nach einem Weihnachten wie früher spürbar, als es die Kekse erst am Heiligen Abend gab. Natürlich haben die Kinder aber gewusst, wo die Naschereien versteckt sind und wie man sich den Schlüssel dafür angelt.“ Die richtige Stimmung für einen solchen Austausch zu schaffen, sei das Geheimnis für einen geglückten Museumsbesuch.

Seit sieben Jahren ergänzt Winder ihr Museum rund um Weihnachten auch um eine Sonderausstellung. Heuer sind es kostbare „Reiseuhren“, die zu Zeiten der Monarchie von der vornehmen Wiener Gesellschaft auf ihren Fahrten in die Sommerfrische oder anderen Ferienaufenthalten mitgenommen wurden. „Diese Ausstellung haben wir über mehrere Jahre hindurch vorbereitet.“

Besuchen kann man Franziska Winder von heute bis 6. Jänner täglich (außer 19. und 24. Dezember) von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr oder man vereinbart telefonisch (0664 / 44 67 100) einen Termin.

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