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Oberösterreich

Wandersaison: Nach Gmunden beruhigt auch Hinterstoder den Verkehr

Von Gabriel Egger   18. Mai 2021 17:10 Uhr

Herzog von Württemberg wendet sich in offenem Brief gegen die Camping-Pläne
Der Schiederweiher wurde zum Publikumsmagnet.

HINTERSTODER. Bei Auslastung der Wanderparkplätze werden Besucher ab 22. Mai beim Ortseingang abgefangen.

Lange Zeit galt er als Perle des Stodertals. Seit Oktober 2018 trägt der Schiederweiher einen neuen Beinamen: Der schönste Platz Österreichs. Mit der Auszeichnung, die ihm durch ein Publikumsvoting bei der ORF-Show „Neun Plätze- Neun Schätze“ zuteil wurde, stieg die Frequenz rund um den künstlich angelegten Stausee am Dorfende von Hinterstoder deutlich an – und damit auch der innerörtliche Verkehr. Damit soll jetzt langsam Schluss sein.

Bei Auslastung der offiziellen Parkplätze werden Wanderer und Ausflugsgäste ab 22. Mai am Ortseingang von der Landesstraße auf reservierte Parkplätze der Hinterstoder-Wurzeralm-Bergbahnan (HiWu) abgeleitet. Vorrangig in der Zeit zwischen 11 und 14 Uhr. Eigens dafür abgestellte Lotsen sollen die Gäste zu ihren kostenlosen Stellflächen beim Seilbahnparkplatz leiten.

Shuttle-Bus zum Schiederweiher

Dort gibt es dann mehrere Möglichkeiten, um nach Hinterstoder und zu den Ausgangspunkten für Wanderungen ins Tote Gebirge zu kommen: zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem bestehenden Tälerbus. Für Besucher des Schiederweihers verkehrt im Zehn-Minuten-Takt ein eigener Shuttle Bus – Kostenpunkt: 2,50 Euro. Kinder bis 15 Jahre fahren kostenlos.

„Wir wollen damit den unnötigen Verkehr im Ort vermeiden, vor allem zum Wohle der Anrainer. Dabei können wir natürlich niemanden zwingen, wir sind auf den guten Willen unserer Gäste angewiesen und freuen uns nach wie vor über viel Besuch“, sagt Helmut Wallner, Bürgermeister von Hinterstoder (VP). Ein Teil der offiziellen Parkplätze bei der Polsterlucke wird Besuchern diesen Sommer nicht zur Verfügung stehen: Den Stellflächen fehlen, wie berichtet, Widmung und Genehmigung. „Bis wir die Genehmigung haben, müssen wir einen Teil absperren“, sagt Wallner.

Gmunden bleibt bei System

Auch in Gmunden bleibt die Verkehrsberuhigung in der Traunsteinstraße aufrecht. Die gesamte Straße wird an Wochenenden und Feiertagen zur Kurzparkzone (5 bis 15 Uhr), Wanderer und Ausflugsgäste sollen ihre Fahrzeuge bereits beim Seebahnhof abstellen und auf den Traunstein-Shuttlebus (Fünf Euro pro Fahrt) umsteigen.

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