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Tragischer Badeunfall: 19-Jähriger in Goldwörther Badesee ertrunken

Von nachrichten.at/gif, 23. Juni 2024, 08:48 Uhr
Im Einsatz waren Taucher der Feuerwehren Eferding, Aschach und Plöcking, Gemeinde Sankt Martin Bild: Feuerwehrtaucher

GOLDWÖRTH. Zu einem schweren Badeunfall kam es am Samstagabend in Goldwörth (Bezirk Urfahr-Umgebung). Taucher konnten einen 19-jährigen Badegast nur noch tot bergen.

Bei sommerlichen Temperaturen hatte sich neben hunderten anderen Badegästen gegen 14 Uhr auch eine sechsköpfige Gruppe aus dem Iran zum Goldwörther Badesee aufgemacht. Die Linzer Familie hatte vor, gemeinsam mit ihren Freunden am südwestlichen Ufer zu campieren. 

  • Lokalisierung: In diesem Bereich kam es zu dem schweren Badeunfall

In der Mitte des Sees befand sich eine, mit einem großen Stein am Grund befestigte Schwimminsel. Diese wollte ein 19-Jähriger aus der Gruppe gegen 20 Uhr abends ans Ufer bringen. Er schwamm hin, löste die Verankerung, zog den Stein auf die Insel und sprang ins Wasser. Dann versuchte er, die schwere Insel schwimmend ans Ufer zu schieben.

Hier kam es zu dem tragischen Unglück Bild: Feuerwehrtaucher

Der Versuch scheiterte, die Insel war zu schwer. Wieder am Ufer angekommen, präsentierte er eine neue - folgenschwere - Idee: Die Schwimminsel sollte mittels Abschleppseil ans Ufer gezogen werden. Die 38-jährige Mutter des Burschen brachte das Seil aus dem Pkw. Der 19-Jährige band es sich um die Hüfte.

Nachdem er ungefähr sechs Meter in Richtung seines Zieles geschwommen war, schrie er laut Polizei aber plötzlich laut um Hilfe. "Der 19-Jährige ging sehr rasch unter", sagt  Clemens Lehner-Redl von der Landespolizeidirektion den OÖN.

Sein 45-jähriger Vater und ein 37-jähriger Bekannter eilten sofort ins Wasser, konnten den Burschen jedoch nicht mehr finden.

"Taucher haben ihn rasch geborgen"

Um kurz nach 20 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. "Der Ertrunkene wurde relativ schnell von den Tauchern der Feuerwehr gefunden und an Land gebracht. Man konnte aber nichts mehr für ihn tun", sagt Kommandant Matthias Kaimberger von der Freiwilligen Feuerwehr Goldwörth im Gespräch mit den OÖN. "Im Einsatz waren um die zehn Taucher der Feuerwehren Eferding, Aschach und Plöcking, Gemeinde Sankt Martin", so der Kommandant. "Im Wasser müssten um die fünf Taucher gewesen sein, als sie ihn gefunden haben." Das Seil war noch um den leblosen Körper gebunden. Ein Kriseninterventionsteam versorgte die Hinterbliebenen. 

Weiterer tödlicher Badeunfall

Auch in Kärnten kam es am Samstag zu einem tödlichen Badeunfall. Eine 71-jährige Deutsche ist in Pörtschach am Wörthersee ums Leben gekommen. Die Frau ging gegen 17.15 Uhr im Promenadenbad schwimmen, als andere Badegäste Hilferufe wahrnahmen. Es gelang ihnen, die Frau auf die Schwimminsel zu ziehen, wo der Bademeister Reanimationsversuche unternahm und auch den Defibrillator einsetzte. Doch für die Schwimmerin, die mit ihrem Mann auf Urlaub war, kam nach Angaben der Polizei jede Hilfe zu spät.

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