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Tödlicher Flugzeugabsturz am Kasberg aufgeklärt

Von nachrichten.at/apa, 16. Juni 2024, 11:25 Uhr
Flugzeugabsturz am Kasberg fordert vier Todesopfer
Eine groß angelegte Suchaktion wurde damals eingeleitet. Bild: TEAM FOTOKERSCHI / RAUSCHER

WELS. Nach dem tödlichen Flugzeugabsturz am Kasberg, bei dem im November vier Menschen ums Leben gekommen sind, hat die Staatsanwaltschaft Wels ihre Ermittlungen abgeschlossen.

Laut ORF-Bericht hatte der Pilot keine Berechtigung zum Instrumentenflug, umgangssprachlich auch Blindflug genannt. Dabei wird ein Flugzeug nur mithilfe von Bordinstrumenten gesteuert, wenn schlechte Sicht keine optische Orientierung zulässt. Der Pilot hätte wegen Schlechtwetters nicht starten dürfen.

Unmittelbar nach dem Unglück Ende November 2023 war eine eigene Kommission eingesetzt worden, um die Ursache des Absturzes zu eruieren. Festzustellen sei, ob technische Gebrechen oder menschliches Versagen den tödlichen Flugunfall bedingt hätten, teilten die Ermittler damals mit.

Bildergalerie: Tote nach Flugzeugabsturz

Flugzeugabsturz am Kasberg
Flugzeugabsturz am Kasberg  Bild 1/21
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Die Maschine war Ende November mit vier Passagieren von Tschechien aus in Richtung Kroatien gestartet, bei Wind und Schneefall über österreichischem Staatsgebiet aber in Turbulenzen geraten und vom Radar verschwunden. Die Wrackteile wurden mit den Leichen der Insassen von Rettung, Feuerwehr und Polizei am Kasberg geborgen.

Gestern teilte die Staatsanwaltschaft Wels mit, dass dem Pilot die erwähnte Berechtigung zum Instrumentenflug gefehlt habe. Ansonsten sei die Maschine einwandfrei und vorschriftsmäßig gewartet gewesen. Alkohol und Drogen waren offenbar nicht im Spiel, das bestätigte die Behörde auf APA-Nachfrage mit Verweis auf ein toxikologisches Gutachten.

Ein Luftfahrt-Experte wiederum habe festgestellt, dass der Pilot auf den Start hätte verzichten müssen, weil ein sicherer Flug wegen der ungünstigen Wetterbedingungen auf der geplanten Route augenscheinlich nicht möglich gewesen sei. Damit trifft den Flugzeugführer laut Staatsanwaltschaft die Hauptschuld am Unglück. Weil er beim Absturz ebenfalls ums Leben kam, wurde das Verfahren gegen ihn eingestellt.

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8  Kommentare
8  Kommentare
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Superheld (13.335 Kommentare)
am 16.06.2024 12:50

Der Pilot ist offenbar wegen der fehlenden geeigneten Instrumente bei schlechter Sicht in das falsche Tal eingeflogen.

So traurig es klingt, aber das war bereits das Todesurteil für alle im Flugzeug.
Mit dieser Flugzeugtype und der hohen Beladung kann man weder ausreichend steigen, noch im zu engen Tal umkehren und ein unkontrollierter Aufprall ist dann in Folge nicht zu vermeiden.

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StevieRayVaughan (3.469 Kommentare)
am 16.06.2024 12:59

Der Suppenheld - als Pilot und Bergführer - erklärt die Welt...

"spoe (8135) 19.02.2019 08:27 Uhr
Solange man nur Verantwortung für sich selbst trägt, ist die Sachlage eine andere.

Ich schlage eine einstündige Ausbildung zum Piloten oder Bergführer vor, vielleicht ist das leichter zu verstehen.

Antwort schreibenMelden noch nicht bewertet (2)
fastlinzer (807) 19.02.2019 08:34 Uhr
Auch wenn man nur für sich die Verantwortung hat, kann man einen Bremsweg falsch einschätzen und einen Unfall verursachen. In Ihrem Fall würde ich keine Ausbildung zum Piloten vorschlagen sondern eine einwöchige Schulung vorschlagen z.B. sinnerfassendes Lesen

Antwort schreibenMelden noch nicht bewertet (0)
spoe (8135) 19.02.2019 08:49 Uhr
Keine Sorge, ich habe beide Ausbildungen schon lange hinter mir und verstehe offensichtlich den Begriff der Verantwortung für andere etwas besser."

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diwe (2.453 Kommentare)
am 16.06.2024 19:23

LOL! Jetzt hat der Suppenheld auch noch eine PPL! Sie scheinen nur nicht zu wissen, dass eine Commander 112B die geeigneten Instrumente haben kann, wenn man sie denn einbauen lässt. Das große Problem ist nur, dass Nicht-IFR-Berechtigte sich auf ihren Hintern verlassen und nicht auf die Instrumente. Dadurch entstehen die meisten Unfälle von Leuten, die keine Instrumentenflugberechtigung haben.

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StevieRayVaughan (3.469 Kommentare)
am 16.06.2024 20:50

Nicht nur das -der allwissende Suppenheld ist laut seinen eigenen, hier im Forum getätigten Aussagen

Erfolgreicher Unternehmer ("weder Einzelhandel noch Ladengeschäfte und vorwiegend b2b, online und digitalisiert", ”verdiente in den letzten Jahren ordentlich aus mehreren Anteils- und Unternehmensverkäufen”)
Erfolgreicher Unternehmensberater
Gerichtlich beeideter Sachverständiger (Anm.: Wahrscheinlich für das Sachgebiet "eh alles")
Ausgebildeter Pilot
Ausgebildeter Bergführer
Betreiber mehrerer Hotels
Besitzer mehrerer Immobilien
Langjähriger Vereinsobmann und -Funktionär mehrer Sportvereine
Wohlgelittener Unterstützer mehrerer Sportvereine
Besitzer einer Finca mit Strandzugang auf Mallorca
Seit mehr als 20 Jahren unternehmerisch in der Digitalisierung tätig
Sammler von wertvollen Oldtimern - so behauptet er auch, mehrere 12-Zylinder sein Eigen zu nennen

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StevieRayVaughan (3.469 Kommentare)
am 16.06.2024 20:53

“Geschäftsmann”, der sein geschäftliches Kapital und seinen wirtschaftlichen Schwerpunkt schon vor einigen Jahren aus Österreich weg verlagert.hat
Techniker und kennt sich im Bereich Schwerverkehr absolut aus
jahrelang Einwohner einer wirklichen Großstadt im Ausland gewesen
Familienvater von 3 Kindern
in den 80ern Student in Graz gewesen
schon seit Ende 1989 Tschechisch-Lerner und hat viele Freunde dort
ehrenamtlicher Funktionär und Obmann im Freizeitsportbereich
hat vor mehr als 20 Jahren in eine kommerzielle PV in DE investiert

und weiß daher, wovon er schreibt….

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spoe (14.367 Kommentare)
am 17.06.2024 13:12

Schade, dass die OÖN solche Hetzer tolerieren oder sogar unterstützen.

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StevieRayVaughan (3.469 Kommentare)
am 17.06.2024 20:42

"Hetze" mit des Suppenhelden eigenen, hier im Forum getätigten Aussagen?

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spoe (14.367 Kommentare)
am 17.06.2024 13:12

"wenn man sie denn einbauen lässt."

Ja, aber nur dann stehen sie zur Verfügung,
in diesem Fall aber nicht, egal ob der Pilot dafür offiziell geprüft ist oder nicht.
Und genau das steht im obigen Posting.

Der Pilot ist bei schlechter Sicht ohne geeignete Instrumente,
und ein einfaches Garmin GPS zählt nicht dazu, ins falsche Tal eingeflogen.

Was wollen Sie eigentlich mit Ihrem Geschwurble aussagen?

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