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Oberösterreich

Tief "Bianca" bringt Böen bis 110 km/h und bis zu 20 Zentimeter Schnee

Von nachrichten.at/rela/jup   27. Februar 2020 16:06 Uhr

Die Feuerwehr rüstet sich für eine einsatzreiche Nacht. (Symbolbild)

LINZ/HINTERSTODER. Wetterwarnung: In der Nacht auf Freitag sind in Oberösterreich Sturmböen bis zu 110 km/h zu erwarten. Im Süden des Landes kann es kräftig schneien.

Zuerst Sabine, dann Yulia, jetzt Bianca: Das Wetter kommt nicht zur Ruhe. Am späten Donnerstagabend erreicht das nächste Sturmtief Oberösterreich und wird uns aller Voraussicht nach eine turbulente Nacht bescheren. Für weite Teile des Landes gilt die zweithöchste Warnstufe. 

Ein sportliches Opfer forderte "Bianca" schon vor ihrem Eintreffen: Im Bundesland Salzburg musste wegen der Orkanwarnung – es werden Spitzen von bis zu 120 km/h vorausgesagt – das UEFA Europa League-Match des FC Red Bull Salzburg gegen Eintracht Frankfurt abgesagt werden, mehr dazu hier. Das LASK-Match soll planmäßig stattfinden. 

"Der Wind frischt auf mit Spitzen von bis zu 100 km/h. Man muss wieder mit Sturmschäden rechnen wie in der Nacht auf Montag", warnt Alexander Ohms von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). In der Nacht auf Montag war Tief "Yulia", wie berichtet, mit Windspitzen bis zu 109 km/h, gemessen in Weyer, über Oberösterreich gefegt. Rund 2300 Feuerwehrleute standen im ganzen Bundesland im Einsatz. 

"Vereinzelt Böen bis 120 km/h"

Auch für heute Nacht sind die Feuerwehren in Alarmbereitschaft. Vor allem im Westen Oberösterreichs, wo der Sturm zwischen 22 und 23 Uhr eintreffen dürfte, könnte es eine sehr unruhige Nacht werden. "Die höchsten Werte werden im Innviertel, dem angrenzendem Salzkammergut und am Alpenrand erwartet", hieß es am Nachmittag vom Landesfeuerwehrkommando. Sehr vereinzelt seien auch Böen um 120 km/h nicht ausgeschlossen.

Die Landeswarnzentrale mahnte am Nachmittag, rechtzeitig bewegliche Gegenstände im Freien zu sichern und Alleen, Parks mit Baumbestand und Wälder während des Sturms zu meiden. Zudem könne es zu Stromausfällen, Beeinträchtigungen im öffentlichen Verkehr und Problemen auf den Straßen, etwa durch umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste, kommen.

Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee

Der Sturm sollte bereits in der Nacht weiterziehen. Dazu regnet oder schneit länger anhaltend, die Schneefallgrenze sinkt von etwa 700 Meter bis in die Niederungen ab. Die Tiefstwerte liegen bei -2 bis 2 Grad.

Für die südlichen Teile der Bezirke Gmunden, Kirchdorf an der Krems und Steyr-Land hat die ZAMG zudem eine Schneewarnung ausgegeben. In der Nacht auf Freitag und am Freitagvormittag muss man mit bis zu 20 Zentimeter Neuschnee rechnen, auch in Hinterstoder, wo derzeit die letzten Vorbereitung für das Weltcup-Wochenende laufen.   

Die Launen der Natur und Temperaturen von zuletzt bis zu 18 Grad stellen die Organisatoren in Hinterstoder vor Probleme. Auch in den kommenden Tagen erwarten die Veranstalter "herausfordernde Wetterbedingungen", sagt der Meteorologe.

"Wir stehen in engem Kontakt mit den Organisatoren in Hinterstoder. Es gibt viele Baustellen, darunter Neuschnee, Temperaturschwankungen, Wind und die Sichtverhältnisse, die alle Verschiebungen der Rennen mit sich bringen könnten", sagt Ohms.

Video: So rüstet sich Hinterstoder 

Am Samstag am freundlichsten

Wenn am Freitag um 10 Uhr in Hinterstoder der Ski-Weltcup mit der Kombination startet, wird es noch windig sein und Schnee- und Regenschauer ziehen durch. Am Nachmittag soll es freundlicher werden. "Der Samstag wird der freundlichste Tag des Weltcup-Wochenendes", sagt Ohms. Aufgrund des Südföhns wird es mit 6 bis 12 Grad deutlich milder als zuletzt und zeitweise sonnig. Am Sonntag ist es von Süden her nass, in der nördlichen Landeshälfte etwas trockener.

Der Wetterbericht für die kommenden Tage im Video:

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