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"Ein Kind kostet nur 60 Schilling Stempelgebühren"

06. März 2021 00:04 Uhr

LINZ/SALZBURG/WIEN. Viele schwarze Besatzungskinder wurden in der Nachkriegszeit von den Jugendämtern zur Adoption ins Ausland freigegeben.

  • Lesedauer etwa 3 Min
Die Überraschung bei den Mitarbeitern des Jugendamts der Stadt Salzburg muss groß gewesen sein, als sie vor einigen Jahren eine E-Mail einer US-amerikanischen Anwältin erhielten. Deren Mandant, Martin Schneider*, wurde 1956 als uneheliches Kind einer Wienerin und eines schwarzen US-Besatzungssoldaten in Salzburg geboren.