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Der Dentist, dem die Amerikaner vertrauten

12. September 2020 00:04 Uhr

Der Dentist, dem die Amerikaner vertrauten
Helmut Böhm mit seinem Onkel Karl Schott, seinem kleinen Bruder Werner und dem Schwiegersohn seines Onkels.

ATTNANG-PUCHHEIM. Das "Zahnatelier" von Karl Schott war gut besucht, auch von den US-Besatzern, die mit Zigaretten und Süßigkeiten bezahlten. Schotts 16-jähriger Neffe Helmut Böhm war damals Ordinationsgehilfe und Dolmetscher zugleich.

  • Lesedauer etwa 2 Min
Die Schillerstraße war nach Kriegsende fest in der Hand der amerikanischen Besatzer. In den Häusern waren Soldaten einquartiert worden, nur nicht in dem mit der Nummer 4. Denn dort hatte Dentist Karl Schott sein "Zahnatelier" eingerichtet. Und obwohl in seinem Haushalt keine US-Soldaten lebten, war das Haus voll mit ihnen. Denn als einziger Dentist im Umkreis war Schott bei den Amerikanern sehr beliebt. Die Zahnbehandlungen bezahlten sie dem damals 51-Jährigen mit Süßigkeiten,
 

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