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Steyr

Zwei Freiwillige im Einsatz gegen die Coronakrise

09. April 2020 14:07 Uhr

Lukas Buchberger und Philip Diwald leisten außerordentlichen Zivildienst beim Roten Kreuz Steyr-Land.

TERNBERG, BAD HALL. Lukas Buchberger und Philip Diwald sind seit 1. April im außerordentlichen Zivildienst im Kampf gegen Corona an vorderster Front im Einsatz. Sie sehen es als eine Chance etwas Gutes zu tun.

Lukas Buchberger und Philip Diwald haben ihre Chance ergriffen. Sie leisten während der Coronakrise Dienst für die Gesellschaft beim Roten Kreuz im Bezirk Steyr-Land. 

„Ich habe immer gefunden, dass der Zivildienst beim Roten Kreuz eine sinnvolle Sache ist. Aus diesem Grund habe ich mich damals schon dazu entschlossen, diesen zu absolvieren“, sagt der Ternberger Buchberger, „ich möchte mich für die Gesellschaft engagieren und etwas beitragen, einfach etwas Gutes tun.“

Die beiden Zivildiener werden nun für drei Monate ihren außerordentlichen Zivildienst leisten und dabei sowohl im Rettungsdienst, als auch in dieser besonderen Situation im Bereich des Katastrophenhilfsdienstes eingesetzt. Sie bereiten in ihrer Position und aufgrund ihrer Vorkenntnisse tägliche Einsatzbriefings vor, unterstützen die Dienstmannschaften im Bereich der Hygieneschutzmaßnahmen oder sind selbst im Rettungsdienst bei Transporten oder Einsätzen an vorderster Front tätig.

Beim Bad Haller Diwald ging alles ganz schnell: „Am 30.März habe ich erfahren, dass ich meinen außerordentlichen Zivildienst am 1.April antreten werde. Der Zusammenhalt unter den Kollegen, aber auch die Arbeit machen unglaublich viel Spaß. Man muss in diesen herausfordernden Zeiten einfach zusammenhalten.“ 

Beide Rettungssanitäter waren sowohl in ihrer Zeit vor, als auch nach ihrem ordentlichen Zivildienst freiwillig beim Roten Kreuz tätig und haben so schnell in ihre Aufgaben hineingefunden, auch wenn die Krise einige neue Herausforderungen mit sich bringt: „Gerade, wenn es um das Thema Hygiene, Krankentransporte oder die Abstimmung mit den Personal im Krankenhaus oder in den Altenheimen geht, hat sich vieles im gewohnten Ablauf verändert. Wir wissen, dass wir das alle zum Schutz der Bevölkerung und zur Verhinderung einer weiteren Corona-Ausbreitung machen. Die Situation fordert uns alle.“ Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus haben sie keine. „Wir sind mit Handschuhen, Schutzanzügen sowie Schutzmasken und -brillen wirklich gut geschützt und dahingehend auch gut ausgebildet und vorbereitet.“

„Wir sind froh, dass wir uns auf unsere Mitarbeiter verlassen und in dieser schwierigen Zeit voll auf sie zählen können“, sagt Bezirksrettungskommandant, Stephan Schönberger: „Egal ob Beruflicher, Zivildienstleistender oder Freiwilliger. Die Rot Kreuz-Familie hält zusammen - gemeinsam gegen Corona.“

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