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Vorwärts fährt erstes Juniwochenende zum Spiel gegen den FAC nach Wien

Von Hannes Fehringer  19. Mai 2020 00:04 Uhr

Vorwärts fährt erstes Juniwochenende zum Spiel gegen den FAC nach Wien
Reinhard Schlager (l.) und Michael Obermair hielten den Ball in der Bundesliga im Spiel.

STEYR. Vorstand der Rot-Weißen trug Entscheidung zur Wiederaufnahme der 2. Bundesliga mit

Der Vorstand des SK Vorwärts ist offenkundig vom Sport beseelt, der ist ihm wichtiger als juristische Winkelzüge: "Wirtschaftlich wird uns das nicht viel bringen, aber der SKV ist da, um Fußball zu spielen", sagt Präsident Reinhard Schlager. Weshalb gestern die Vereinsführung bei der Tagung der zweiten Bundesliga für die Wiederaufnahme des Meisterschaftsbetriebes stimmte.

Inmitten der 15 von 16 Klubs, die für eine Fortführung der Liga nach dem Corona-Lockdown votierten, gehört Vorwärts der überwiegenden Mehrheit an, eine Selbstverständlichkeit war das "Pro" für den Wiederbeginn aber keineswegs. Anders etwa als die lupenreinen Profi-Klubs tut sich ein "Amateurverein" wie die Vorwärts bei der Abwicklung aller Hygienevorschriften bezüglich Covid-19 schwerer, der Aufwand bei den vielen Nebenberuflern am Fußballfeld ist ungleich größer. "Unsere Spieler kommen von ihrem Brotjob aus allen Richtungen ins Training, das erfordert allein bei den Tests schon mehr Aufwand." Schlampereien im Umgang mit dem Coronavirus werden beim SKV keine einreißen, schwört Sportdirektor Jürgen Tröscher: "Uns ist die rigorose Umsetzung des Maßnahmenkatalogs, den wir für unsere Bedürfnisse konkretisiert und teilweise sogar verschärft haben, besonders wichtig."

Nach dem Beschluss der Liga wird der SKV am Wochenende von 5. bis 7. Juni nach der Zwangspause wieder um Punkte dribbeln. Die Meisterschaft wird dort fortgesetzt, wo sie zum Ausbruch der Krise abgebrochen wurde. Die Rot-Weißen müssen nach Wien-Favoriten zum FAC, das Wochenende darauf rollt der Ball wieder an der Volksstraße im Heimspiel gegen den SV Horn.

Für die Vereinskasse wird das Heimspiel bedeutungslos sein, denn für die Besucher auf den Tribünen dürfen wegen Corona die Stadiontore nicht geöffnet werden. Der Rückhalt bei den Fans hat dem Verein aber schon zuvor mit dem Kartenverkauf eines Fantasiespiels gegen den "FC Corona" geholfen, den Kopf über Wasser zu halten. "Wir hätten nicht für die Wiederaufnahme des Ligabetriebes stimmen können, hätte es diesen wichtigen finanziellen Beitrag der Fans nicht gegeben", sagt Schlager. Der SKV hat wie alle Zweitligaklubs bereits die Lizenz für die Saison 2020/21 bekommen. Die finanzielle Basis ist damit verbrieft, aber Schlager macht kein Hehl daraus, dass noch weitere Geldquellen gebraucht würden. Mit dem ORF würde die Liga etwa um weitere Live-Übertragungen verhandeln.

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