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Steyr

Trampolinspringerin ist beste Berichtschreiberin

15. April 2019

Trampolinspringerin ist beste Berichtschreiberin
Amelie Wansch

Schülerin Amelie Wansch gewann bei OÖN-Projekt.

Seit Jahren wird in der Neuen Mittelschule Ramingtal in Kleinraming dem Thema Journalismus viel Raum gegeben. Verantwortlicher Lehrer ist Gerald Ehegartner, selbst erfolgreicher Buchautor ("Kopfsprung ins Herz").

Über mehrere Wochen hinweg wurden unterschiedliche Zeitungsformate durchgearbeitet und die unterschiedliche Zugangsweise von Qualitäts- und Boulevardmedien besprochen. Tradition hat mittlerweile auch schon ein Besuch der OÖNachrichten in der Schule. Helmut Atteneder, Kulturredakteur der OÖN, berichtete über seinen Arbeitsalltag und ließ die Schülerinnen und Schüler auch einen fiktiven Kriminalfall durchspielen.

Ein weiterer Höhepunkt war eine Schularbeit zum Thema Bericht. Die beste Arbeit gelang Amelie Wansch. Die aktuelle Staatsmeisterin im Trampolinspringen in ihrer Altersklasse verfasste einen spannenden, lebendigen Bericht über einen Löwen, der aus dem Tierpark Reith entkommen war.

Auch das Thema Radiojournalismus wurde bearbeitet: Gemeinsam mit Ö1-Religionsredakteur Andreas Mittendorfer wurde eine Radiosendung produziert.

 

Sieger-Schularbeit von Amelie Wansch:

„Freilaufender Löwe im Tierpark Reith“

STADT REITH. Im Tierpark Reith sorgte am 22. März um 10 Uhr ein männlicher Löwe für große Aufregung. Durch eine Unachtsamkeit des Tierpflegers Joachim K., der die Tür ins Freie offen stehen ließ, konnte der Löwe Arthus entkommen. Er schlug den Spazierweg Richtung Abenteuerspielplatz ein. Dort war gerade die Mutter Martina F. mit ihren drei Kindern unterwegs. Sie verständigte sofort die Polizei. Währenddessen befand sich auch noch eine Volksschulklasse am Spielplatz. Der Tierpark wurde schnellstens evakuiert, das Gelände abgeriegelt sowie alle Kinder in Sicherheit gebracht.

Dabei wurden fünf Streifenwagen gebraucht. Nach Auskunft eines Polizeibeamten erlitt die Lehrerin einen leichten Schock und ein Kind brach sich bei der Evakuierung das Bein. Arthus konnte mit einem gezielten Schuss betäubt und ins Gehege zurückgebracht werden. Laut Tierpark bestand niemals eine ernsthafte Gefahr für Besucher, obwohl das viele Menschen anders sehen.

Zur Sicherheit wird die Tierparkleitung in Zukunft noch einen weiteren Zaun rund ums Gehege montieren. Auch die Sicherheitsvorkehrungen sollen neu überprüft werden. Tierparkleiterin Monika Z. verspricht, der Fall werde restlos aufgeklärt, damit so etwas nicht noch einmal passiere. Viele Tierschützer beklagen sowieso speziell die Haltung von Großkatzen. Sie meinen, diese sei nicht artgerecht und Großkatzen seien eine ständige Gefahr für Besucher sowie Zoopersonal.

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