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Steyr

Stadt Amstetten bekennt sich zu Neubau des Hallenbades

Von Hannes Fehringer 27. Mai 2019 00:04 Uhr

Stadt Amstetten bekennt sich zu Neubau des Hallenbades
Naturbad Amstetten: Gemeinderat bekennt sich zur Generalsanierung.

AMSTETTEN. Grundsätzlich bejaht der Gemeinderat, das "Naturbad" zu behalten. Dafür ist ein Abriss und Neubau um 20,8 Millionen Euro nötig.

Bei der Zukunftsfrage des Amstettner Hallenbades liegen die Fakten auf dem Tisch, weshalb die hohe Summe in der vergangenen Gemeinderatssitzung keinen Mandatar mehr erschreckte. Ein im April 2016 gegründeter Baubeirat mit allen Rathausparteien an Bord hat von dem Grazer Architekten Robert Gobli die Maximalvariante einer Generalsanierung des "Naturbades" berechnen lassen, deren Kosten der Baumeister aus der Steiermark jetzt mit 20,8 Millionen Euro beziffert hat.

Der Gemeinderat beschloss die Sanierung des Hallenbades mit allen Bereichen im Grundsatz. Das Bekenntnis, das vor 20 Jahren eröffnete "Naturbad" bis auf die Schwimmbecken zu schleifen und neu zu bauen, sei eine "Hausaufgabe", die zu erledigen gewesen sei, sagt Bürgermeisterin Ursula Puchebner (SP). Im Herbst werde es Gespräche mit dem Land Niederösterreich geben, um das Ausmaß der Förderungen ausloten zu können. "Jetzt können wir über eine Basis reden", so Puchebner.

Nach nur 20 Jahren rollt der Abbruchbagger an, weil das die kostengünstigste Variante ist. Der Arbeitsinspektor machte bereits mehrmals auf das Fehlen von Personalräumen aufmerksam, das Schwimmbad weist für Rollstuhlfahrer zu viele Hürden auf, und der Betrieb verschlingt haufenweise Energie. Mit dem Neubau des "Erlebnisbades" soll die Wasserfläche von 518 auf 946 m2 vergrößert werden, zumal auch eine neue Schwimmhalle mit 25-Meter-Bahnen errichtet wird. Im Obergeschoß entsteht ein 944 m2 großer Wellness-Bereich. Finanzreferent und Vizebgm. Michael Wiesner (SP) sagte, wenn der Stadt ein Selbstbehalt "von 14 bis 15,5 Millionen" bliebe, "dann trauen wir uns drüber". Baureferent und Vizebgm. Dieter Funke (VP) verstand den einstimmigen Grundsatzbeschluss "nicht als Freibrief", sondern als Festlegung für die Ohren von Fördergebern.

Artikel von

Hannes Fehringer

Lokalredakteur Steyr

Hannes Fehringer
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