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Liebe vorgetäuscht: Opfer überwies tausende Euro

26.Januar 2021

Nach Onlinebetrug: 15 Monate bedingte Haft wegen Geldwäscherei
Ein liebestoller Mann fiel auf einen angebliche Französin herein und überwies tausende Euro. (Symbolbild)

Als "Sabine Houdmon" aus Toulouse in Frankreich gab sich eine bisher unbekannte Täterin aus, die einem 50-Jährigen aus dem Bezirk Steyr-Land die große Liebe vorgaukelte. Verbindung zu dem Mann hatte "Sabine" via Telefon und später über eine Messenger-App aufgenommen. Nach mehrmaligem Kontakt und der Zusage, dass sie aus Frankreich zu ihm nach Österreich ziehen wolle, jedoch in finanziellen Schwierigkeiten sei, begann der 50-Jährige ab Juli 2020 Geldbeträge an die vermeintliche Französin zu überweisen. 
Bis 4.Jänner dieses Jahres überwies er insgesamt 31-mal Geldbeträge in der Höhe von mehreren tausend Euro an verschiedene Konten in Deutschland, Frankreich und England. Als er schließlich Bedenken an der Fernbeziehung hatte, ließ er sich einen Ausweis und Fotos schicken. Diese dürften jedoch gefakt gewesen sein.

Der Betrug flog auf, als deutsche Polizeibeamte einen Strafakt wegen Geldwäsche bearbeiteten und die Geldtransaktionen des 50-jährigen Österreicher bei einer Kontoöffnung auffielen. Im Zuge von Europol-Erhebungen wurden nun Beamte aus dem Bezirk Steyr-Land mit den Erhebungen und weiteren Tätigkeiten betraut.

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13. April 2021