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Oberösterreich  > Steyr

Eiter im Hirn, sechs Wochen im Koma: Nach 97 Tagen beginnt das Leben neu

BAD HALL, STEYR. Am Allerseelentag um zwei Uhr morgens wurde der Bad Haller Thomas Netopilik (45) ins Spital gebracht. Der Kampf um sein Leben wurde gewonnen, am Freitag durfte er heim.

18 Kommentare Gerald Winterleitner 11. Februar 2019 - 04:39 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
Infoplus (46) 12.02.2019 07:45 Uhr

Naja mit der neuen Regierung kommt wahrscheinlich mit sowas, kann mann nix machen nix arbeiten nix helfen

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was (540) 11.02.2019 19:47 Uhr

Der Infekt ging von den Nebenhöhlen aus...
Dieses Höhlensystem ist die ärgste Fehlkonstruktion im menschlichen Körper! Bei mir hat so eine elendige eitrige Nebenhöhlenentzündung aufs Mittelohr übergegriffen und in weiterer Folge aufs Innenohr.
Konsequenz ist eine irreversible Hörminderung, Tinnitus, Druckausgleich ist auf der betreffenden Seite nach über zwei Jahren noch immer nicht möglich, und laut CT sind die Nebenhöhlen immer noch zu 3/4 voll.
Kein Mensch weiß, wozu sie gut sind, diese vermaledeiten Nebenhöhlen (außer, dass sie den HNOs ein fixes Einkommen verschaffen).

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jago (53427) 11.02.2019 20:27 Uhr

Mir haben die Ärzte damals erklärt, dass die Barriere von den Nasennebenhöhlen nach oben eine ziemlich sichere Sache wäre, wenn die Patienten nicht beruflich oder sonstwie schlampig ludern.

Ich habe jahrelang die "faulen" Zähne im Oberkiefer ignoriert - die Kunden und ihre Baustellen in der Ferne hatten eben Vorrang.

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betterthantherest (3167) 11.02.2019 20:31 Uhr

Die Kunden in Nah und Fern hatten Vorrang.

Ja, diese Einstellung ist in der älteren Generation noch verbreitet.

Doch niemand dankt es einem.

Es freut sich nur einer:
der Finanzminister.

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jago (53427) 11.02.2019 12:58 Uhr

> Zwei Wochen später wurde er im Neuro-Med-Campus in Linz 7.14
> Stunden lang operiert, danach zurück ins LKH Steyr überstellt,
> wo er wieder aufwachte.


Na, ich durfte mit dem selben Schicksal im Wagner Jauregg aufwachen. Erst danach musste ich wieder zurück ins vorige Spital. Das ist nun fast 20 Jahre her.

Die Chirurgen im Wagner Jauregg waren traumhaft, das 2,5cm-Loch ist fast zugewachsen. Der Schaden an den Ganglien bleibt erhalten, dafür ist die edle Wurschtigkeit eingetreten grinsen

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jago (53427) 11.02.2019 13:18 Uhr

> Na, ich durfte mit dem selben Schicksal im Wagner Jauregg aufwachen.

Anhang: das Glück, im Wagner-Jauregg aufwachen zur dürfen, hatte ich damals nicht wegen meiner Zusatzversicherung sondern deshalb, weil eigentlich vorgesehen war, dass gegenüber vom ersten Loch noch ein zweites gebohrt werden soll zum Eiterabsaugen.

Aber mit viel antibiotischer Chemie hat sich das Eiter zurückgezogen und die zweite Bohrung erübrigt grinsen

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oblio (22818) 11.02.2019 12:37 Uhr

Es geht auch um die richtige Diagnose!
Wo anders schicken Kopfschmerzpatienten
mit ein paar Pulverln nach Hause!

Alles Gute und Daumen hoch dem Arzt!

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jago (53427) 11.02.2019 13:07 Uhr

> Wo anders schicken Kopfschmerzpatienten mit ein paar Pulverln nach Hause!

Der Schutzengel macht es möglich!

Ich hatte zB. ein Riesenglück mit einem Nachbar-Patienten im verhassten Spital, dessen Verwandter zu Besuch kam. Dieser Verwandte war Chirurg im Wagner-Jauregg: "DIESEN Patienten (da meinte er mich) möchte ich unterm Messer haben!"

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Orlando2312 (9303) 11.02.2019 12:29 Uhr

Man sieht es immer wieder. Gesundheit mag nicht Alles sein. Aber ALLES ist NICHTS ohne sie.

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jago (53427) 11.02.2019 13:12 Uhr
Orlando2312 (9303) 11.02.2019 18:36 Uhr
Coaching (1) 11.02.2019 12:25 Uhr
snoozeberry (2310) 11.02.2019 11:21 Uhr

Bumm, so schnell kann es gehen. Alles gute fürs neue Leben!

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watchmylips (327) 11.02.2019 07:46 Uhr

Glück gehabt. Von Herrn Dr. Bayer hört man überhaupt viel Gutes.

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Weltliner (142) 11.02.2019 14:15 Uhr

Man muss schon zweimal hinschauen, damit man den Arzt erkennt. Das ist nicht negativ gemeint.
Andere Ärzte erkennt man schon gegen die Milchglasscheibe.

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watchmylips (327) 11.02.2019 14:46 Uhr

Den Arzt erkennt man meistens daran, dass er viel eingesteckt hat. Hier z.B. einen Reflexhammer, das Diensttelefon, mehrere Kugelschreiber, eine Dosierhilfe (?), gerne auch Stauschlauch und EKG-Lineal.
Den Chefarzt erkennt man daran, dass er nur einen (eleganten) Kugelschreiber in der Brusttasche stecken hat, sonst nichts. (Er braucht nur zu unterschreiben, alles andere erledigen seine Leute).
Insofern könnte auf dem Bild der Mittlere der Chef sein, aber er ist zu jung. Zweifellos hat er aber das Zeug zum Chef.

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mape (5316) 11.02.2019 07:34 Uhr
koepher (133) 11.02.2019 07:10 Uhr

Ein riesen Kompliment an die Ärztinnen und Ärzte, sowie an das gesamte medizinische Personal dort. Dem jungen Herren alles Gute für sein "neues" Leben!

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