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Steyr

Eine Blüte, schöner als jedes noch so böse Virus

Von Gerald Winterleitner  25. März 2020 14:10 Uhr

KREMSMÜNSTER. Mit dieser prächtigen Nahaufnahme hat Hobbyfotograf  Karlheinz Meidinger die Redaktion begeistert. Wir wollen Ihnen diese wunderbare Blüte, gegen dessen Schönheit das Coronavirus nicht ankommt, nicht vorenthalten und Ihnen damit ein wenig Freude schenken.

Mit dieser Aufnahme einer wunderschönen Blüte hat sich der Hobbybierbrau-Staatsmeister und Laufexperte Karlheinz Meidinger an die Steyrer Redaktion der OÖN gewandet. „Ich habe heute Botanikaufnahmen gesichtet und dabei einen Blütenstand entdeckt, dessen Aussehen dem des Coronavirus ähnelt“, schreibt Meidinger in einer E-Mail, „ich möchte ihn dir nicht vorenthalten.“

Dieses tolle Foto soll auch unseren Lesern nicht vorenthalten werden. Vielleicht zaubert es ja ein klein wenig Freude in manche Gesichter. Die Schönheit und Vielfalt der Natur ist unübertrefflich.

Gegen die Pracht dieser Blüte des „Westlichen Knopfbuschs“ kommt das Coronavirus einfach nicht an. Die Fülle der Pflanzenwelt ist unübertrefflich. 

Bei der Pflanze handelt es sich um einen amerikanischen Strauch, den Westlichen Knopfbusch (Cephalanthus occidentalis) aus der Familie der Rötegewächse, auch Krappgewächse genannt. „Ich habe den Strauch bei einem meiner jährlichen Besuche im Agrarium in Bad Wimsbach-Neydharting kennengelernt“, schreibt Meidinger: „Der köpfchenförmige Blütenstand erinnert stark an die elektronenmikroskopische Aufnahme eines Coronavirus. Auch hier zeigen sich kranz- beziehungsweise kronenförmig (Anm.: corona, lat. = Krone, Kranz) herausragende, keulenförmige ,Spikes‘“.

Modelldarstellung des Coronavirus

Meidinger weiter: „Im Gegensatz zu Coronaviren, denen die aus Eiweißverbindungen bestehenden Fortsätze zum Andocken an die Wirtszellen dienen, sind die vorspringenden Gebilde beim Knopfbusch die Griffel mit endständigen gelben Narben und damit harmlose weibliche Teile der zahlreichen zwittrigen Blüten. Für uns in Gärten und Parks ein Blickfang, für Bienen und Schmetterlinge eine ergiebige Nektarquelle.“

Auch wenn die Pflanze in allen Teilen giftig ist, findet sie in Nordamerika medizinische Anwendung. So kommt etwa die Rinde bei der Behandlung von Malariapatienten zum Einsatz.

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Artikel von

Gerald Winterleitner

Lokalredakteur Steyr

Gerald Winterleitner
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