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City-Point-Umbau: Pläne liegen längst in der Schublade

STEYR. Gestaltungsbeirat bewilligte im April 2018 die Sanierung des EKZ in Nähe der Altstadt.

City-Point-Umbau: Pläne liegen längst in der Schublade

Die Kioske sollen verschwinden und das City Point mehr als eine richtige Mall in Erscheinung treten. Bild: (BEHF Corporate Architects)

Bei der Sanierung des im September 2001 eröffneten Einkaufszentrums "City Point" an den Toren zur Altstadt tragen die Besitzer Tarnfarbe auf. Nachdem ein Erstentwurf einer Neugestaltung des Kaufhauses an zu großen Werbetafeln an der Fassade gescheitert war, warte man mit einer Nachbesserung für den Gestaltungsbeirat noch zu, hieß es zuletzt. "Wir müssen einige Veränderungen abwarten, die auf den Standort zukommen, um dann entscheiden zu können", bat der Manager des US-Lehrerpensionsfonds, David Moese von der "Nuveen Management Austria GmbH", um Verständnis dafür, gegenwärtig keine Pläne verlautbaren zu können.

Abwarten müsse man den Zeitpunkt im Frühjahr, an dem das neue EKZ "Hey Steyr!" aufsperre, um zu wissen, welche Mieter letztendlich dem City Point erhalten blieben und welche bei dem neuen Konkurrenten auf dem Tabor einziehen wollten. Für diese Aussage handelt sich Moese den Vorwurf ein, eine Blendgranate geworfen zu haben, um zu verhüllen, dass die Nuveen-Gruppe als Treuhänder des US-Lehrerpensionsfonds sich noch nicht über neuerliche Investitionen im Klaren ist. Und eine Hinhaltetaktik spielt. Tatsächlich liegen die Pläne für ein "refurbishment" (Sanierung) des EKZs in der Schublade und bräuchten für einen Baubeginn nur hervorgeholt zu werden. Im Gestaltungsbeirat waren die neuerlichen Entwürfe schon im April des vergangenen Jahres durchgewinkt worden.

Kern der Umgestaltung ist eine Aufwertung des Gastronomiebereiches, von der auch Moese immer gesprochen hat. Mit zwei Loggien (50 m2 und 40 m2) sollen zwei Lokale ins Freie greifen. Die Kioske im Eingangsbereich werden verschwinden, es soll der Charakter einer Mall betont werden. Die Fassaden werden mit hellblauen Folien vor der Sonne geschützt.

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Artikel Hannes Fehringer 12. Februar 2019 - 00:04 Uhr
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