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Steyrer radelt in Taiwan weiter an der Spitze mit

STEYR. Der erst im November zum Hrinkow Advarics Cycleang Profiradteam gewechselte Markus Freiberger fährt bei der Tour de Taiwan weiter im Spitzenfeld. Vor der morgigen Schlussetappe liegt der 22-jährige Steyrer auf dem fünften Gesamtrang.

Markus Freiberger vom Hrinkow Advarics Cycleang Team liegt bei der Tour de Taiwan vor der Schlussetappe auf Rang 5.

Bild: Reinhard Eisenbauer

Auch auf der vierten Etappe der Tour de Taiwan von Nantou Country Hall über 166,6 Kilometer nach Xiangsan am Sun Moon Lake hielt das Team aus Steyr mit den internationalen Topteams mit. Die Königsetappe der Tour war geprägt von zahlreichen kurzen Anstiegen und vielen Attacken. Erst 40 Kilometer vor dem Ziel konnten sich rund 20 Fahrer absetzen. Der bärenstarke Markus Freiberger ging dabei das enorm hohe Tempo mit und wurde dafür belohnt. Am Ende fehlten ihm lediglich sechs Sekunden auf Sieger Cameron Bayly (Bennelong SwissWellness Cycling Team). Zweiter wurde Cameron Piper (Team Illuminate) vor Yukiya Arashiro (Japan), der nun auch im Gesamtklassement führt. Freiberger verteidigte als Etappen-19. den fünften Gesamtrang. 

„Die Mannschaft ist heute für Markus gefahren und hat einen tollen Job erledigt“, freut sich Alexander Hrinkow. Am Ende habe leider nur noch Freiberger das schnelle Tempo am Anstieg mitgehen können. Der Schalchener Sebastian Schönberger landete mit einem Rückstand von 1 Minute und 45 Sekunden auf Platz 33 und liegt nun auf Platz 20. 

Die morgige flache Abschlussetappe ist mit 192,8 Kilometern die längste der Tour. „Es wird sicher einen Massensprint geben“, sagt Hrinkow, „vielleicht können wir unsere Spezialisten in Position bringen.“ Jedenfalls seien die Qualitäten von Andreas Hofer und Dominik Hrinkow gefragt, um Freiberger möglichst gut abzudecken und den fünften Gesamtrang abzusichern. 

In der Teamwertung rutschte die Hrinkow-Equipe vor der Abschlussetappe von Rang 3 auf 8 zurück. „Das war zu erwarten, das wir uns auf Freiberger und Schönberger konzentriert haben“, sagt Alexander Hrinkow, „aber die Tour ist auch extrem stark besetzt.“

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Artikel Gerald Winterleitner 14. März 2018 - 10:47 Uhr
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