Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Samstag, 18. August 2018, 10:25 Uhr

Linz: 22°C Ort wählen »
 
Samstag, 18. August 2018, 10:25 Uhr mehr Wetter »
Oberösterreich  > Steyr

Initiative fordert Abberufung des Pressesprechers

ALMTAL. Bei der Diskussion rund um die geplante 110-kV-Freileitung von Vorchdorf nach Kirchdorf verhärten sich die Fronten. Die Bürgerinitiative „110 kV ade!“ fordert nun in einer Aussendung, dass Energie- AG-Pressesprecher Michael Frostel abberufen wird.

Initiative fordert Abberufung des Pressesprechers

In welcher Form die Leitung kommt, ist noch unklar. Bild: Weihbold

Mit „fortgesetzter Irreführung der Öffentlichkeit“ begründet die Bürgerinitiative den Aufruf an den Stromkonzern. Laut den Mitgliedern von „110 kV ade!“, soll Frostel immer wieder unrichtige Aussagen über Nachteile einer Erdkabel-Alternative zur geplanten Freileitung getätigt haben. Konkret soll es sich dabei um Aussagen des Pressesprechers handeln, wonach die Lebensdauer eines Erdkabels 30 Jahre betragen würde. Laut der Studie der Technischen Universität (TU) Graz ist die Lebensdauer mit 40 Jahren angegeben.

Außerdem falle der Landschaftsverbrauch laut Frostel durch ein Erdkabel um 30 Prozent höher aus als bei einer Freileitung, so der Schriftführer der Bürgerinitiative Michael Praschma. „Da alle Äußerungen Frostels sich gegen das Erdkabel richten, schließen wir versehentliche Irrtümer aus. Hier geht es um Stimmungsmache gegen eine akzeptable Lösung“, sagt Praschma, Frostel, der der Leiter der Konzernkommunikation der Energie AG ist, wollte sich zu den Vorwürfen gegen seine Person auf OÖNachrichten-Anfrage nicht äußern. Es ist dies nicht das erste Mal, dass die Informationspolitik der Energie AG bei Betroffenen Unmut erregt. So hatte der Inzersdorfer Gemeinderat in einer Resolution den Informationsfluss kritisiert.

Warten auf fertige Studie

In welcher Form die Stromleitung, die von Vorchdorf über Kirchham, Steinbach/Ziehberg nach Kirchdorf führen soll, kommen wird, ist noch nicht entschieden. Wie berichtet, hatte Professor Lothar Fickert von der TU Graz Ende Jänner einen Zwischenbericht zu der Causa präsentiert. Der Experte hatte darin festgehalten, dass die Freileitungsvariante „aus Gründen der Energieeffizienz, der Kostensituation und dem volkswirtschaftlichen Nutzen anderen Varianten vorzuziehen sei.“

Endgültig ist der Bericht aber noch nicht, da die Mitglieder von „110 kV ade!“ einige Fragen aufgebracht hatten, die bisher unbeantwortet sind. Dies möchte Fickert bis Ende des Monats nachholen.

Kommentare anzeigen »
Artikel Christopher Buzas 09. Februar 2011 - 00:04 Uhr
Mehr Steyr

Waidhofner Citybahn ohne Lokführer

WAIDHOFEN. Für ein Betriebsgebiet will Bürgermeister Werner Krammer (VP) die Citybahn verkürzen.

Mike Glück rockte Trauernde in eine „freie Welt"

STEYR. Noch einmal kam die Stimme des Musikers vom Band.

Spannung, Top-Stimmung und ein wichtiger Sieg

STEYR. Volleyball: Das Nationalteam erwischte beim Heimspiel in Steyr einen perfekten Start in die ...

Duell mit den anderen "Rot-Weißen"

STEYR. Beide Vereine haben rot-weiße Klubfarben, beide feiern nächstes Jahr das 100-jährige Jubiläum und ...

Andreas Herzog zieht in Haag selbst nochmals die Fußballschuhe an

STADT HAAG. Israels Teamchef kommt zum Varta-Jugendtag und tritt zum Legendenkick an.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS