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Grippe schwächt Nußbach: Trotz Niederlage im Finale

NUSSBACH, KREMSMÜNSTER, GRÜNBURG. Faustball-Bundesliga: Dramatische Entscheidung im Kampf um das "Final3" – Kremsmünster fehlen vier Sätze. Grünburg steigt ab.

Grippe schwächt Nußbach: Trotz Niederlage im Finale

Nußbachs Kapitänin Marlene Hieslmayr am Netz Bild: Weber

"Heiß" erwischte es die Faustballerinnen von Union Nußbach in der letzten Runde des Bundesliga-Grunddurchganges: Verena Hieslmair und Katharina Lackinger mussten mit Fieber das Bett hüten, zudem fehlte die urlaubende Ines Lugerbauer. Ohne die drei Stammkräfte war Trainer Roland Lugerbauer zu Umstellungen gezwungen. "Ein bisschen verzweifelt waren wir schon, als sich die beiden krank gemeldet haben", sagt Lugerbauer, "wir haben alles aufgeboten, was wir haben und uns voll auf die Partie gegen Grieskirchen fokussiert."

Denn den fürs "Final3" schon qualifizierten Kremstalerinnen genügte bereits ein Sieg, um auch den Fixplatz fürs Endspiel zu erhalten. Das gelang mit einem 3:1 (5, -10, 10, 2)-Erfolg gegen den Absteiger. "Dieser Erfolg war ganz wichtig", sagt Lugerbauer, "jetzt sollen einmal alle Spielerinnen fit werden." Danach gelte es, die Konzentration für das Projekt "Titelverteidigung" aufzubauen.

Der Gegner im Endspiel am Samstag, 24. Februar, in Freistadt heißt entweder Laakirchen oder Neusiedl. Die Niederösterreicherinnen fügten den geschwächten Kremstalerinnen diesmal mit 1:3 (-2, -7, 8, -7) die zweite, allerdings verschmerzbare Saisonniederlage zu. Laakirchen hatte dieses seltene Kunststück in der Hinrunde gegen Nußbach geschafft.

Ganz knapp den Einzug ins "Final3" verpasst haben die Herren des TuS Kremsmünster. Sie erfüllten zum Abschluss zwar ihre Pflicht und besiegten sowohl Absteiger Grieskirchen (3:0 – 11:7, 11:6, 11:8) wie auch Final-Konkurrent Enns nach einem packenden Spiel (3:2 – 3:11, 5:11, 11:5, 11:8, 11:5), dennoch blieb dem Vizemeister die Tür zur Endrunde versperrt. Denn Titelverteidiger Freistadt sicherte sich durch ein 3:2 über den Tabellenzweiten Froschberg im letzten Moment doch noch das Finalticket. Froschberg, Freistadt und Kremsmünster liegen damit punktegleich auf den Plätzen zwei bis vier, die Kremstaler weisen allerdings die schlechteste Satzdifferenz auf. "Ein paar unnötige Niederlagen haben uns leider den Finalplatz gekostet", sagt der wieder genesene Laurenz Hübner.

Dritter Abstieg nach einem Jahr

Bereits vor der Abschlussrunde war klar, dass Union Grünburg auch beim dritten Anlauf in der Hallenbundesliga nach nur einem Jahr wieder zurück in die zweite Liga muss. Zum Abschied gab es gegen Froschberg und Freistadt jeweils deutliche 0:3-Niederlagen.

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Artikel OÖN 13. Februar 2018 - 00:04 Uhr
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