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Oberösterreich

Unfall im Innviertel forderte drittes Todesopfer

Von nachrichten.at/staro   17. April 2019

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Bild 1/17 Bildergalerie: Drei Tote bei Verkehrsunfall im Innviertel

RIED. In der Gemeinde Andrichsfurt (Bezirk Ried im Innkreis) ist es Dienstagmittag zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Zwei junge Männer (18, 20) waren auf der Stelle tot, ein 77-jähriger Lenker erlag am Mittwoch im Spital seinen schweren Verletzungen.

Die Serie tödlicher Verkehrsunfälle in Oberösterreich reißt leider nicht ab. Nachdem am Palmsonntag bei einer Kollision in Hörsching drei Menschen, darunter ein 15-Jähriger, ums Leben gekommen waren (die OÖN haben berichtet), kam es am Dienstag im Innviertel wieder zu einem tödlichen Unfall.

Dieser passierte zu Mittag gegen 12.20 Uhr auf der Unterinnviertler Landesstraße (L513) in der Gemeinde Andrichsfurt (Bezirk Ried im Innkreis). In der Ortschaft Furt, nahe einem Autohaus, war ein 20-Jähriger aus Raab (Bezirk Schärding) mit einem silbergrauen Seat von Taiskirchen kommend Richtung Ried unterwegs. Auf dem Beifahrersitz saß ein Freund (18) aus Riedau.

Der junge Lenker überholte laut Polizei auf dem geraden Streckenabschnitt drei Fahrzeuge und prallte anschließend mit voller Wucht frontal gegen den entgegenkommenden Audi eines 77-jährigen Pensionisten. Passanten alarmierten die Einsatzkräfte, und ein Notarzt der Rettungshubschrauber-Crew Europa 3 war rasch zur Stelle.

Video: Die Unfallstelle in Andrichsfurt

 

77-Jähriger starb im Spital

Für die beiden Insassen des Seat kam allerdings jede Hilfe zu spät, der Mediziner konnte nur noch den Tod des 20-Jährigen und seines 18-jährigen Beifahrers feststellen. Der 77-jährige Autolenker, der ebenso aus Raab stammt, wurde in das Landeskrankenhaus Ried gebracht. Dort erlag der Pensionist am Mittwochvormittag seinen schweren Verletzungen.

"Das Fahrzeug mit den beiden toten Insassen ist völlig demoliert worden", berichtete Hans-Peter Aigner, der Abschnittsfeuerwehrkommandant Ried-Nord, der als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Walchshausen selbst im Einsatz stand. Die Feuerwehrleute mussten den Wagen mit hydraulischen Bergegeräten aufschneiden, um die Leichen bergen zu können.

Straße nur teilweise befahrbar

Die drei Freiwilligen Feuerwehren Andrichsfurt, Walchshausen und Tumeltsham waren mit ca. 25 Mann im Einsatz. Nachdem der Schwerverletzte abtransportiert war, begannen die Helfer, die Wracktrümmer von der Fahrbahn zu entfernen. Diese Arbeiten dauerten bis etwa 15 Uhr. Die Landesstraße war so lange nur einspurig befahrbar.

Erst am Sonntagabend war es in Hörsching im Bezirk Linz-Land zu einem schweren Unfall mit drei Toten und vier zum Teil Schwerverletzten gekommen. Einen ausführlichen Artikel über den tragischen Unfall auf der B1 können Sie hier lesen.

Video: Bei dem Unfall am Sonntagabend auf der B1 bei Hörsching starben drei Menschen, darunter ein 15-Jähriger.

 

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