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Oberösterreich

Schon 100 Corona-Tote in Oberösterreich

Von OÖN   27. Oktober 2020 00:04 Uhr

Schon 100 Corona-Tote in Oberösterreich
Besonders in Alten- und Pflegeheimen sind Corona-Tests wichtig.

LINZ. Am gestrigen Feiertag wurden sieben Todesfälle und 612 Neuinfektionen gemeldet. Eine Entspannung der Lage ist auch in den heimischen Alten- und Pflegeheimen nicht in Sicht.

Am gestrigen Feiertag meldete der Krisenstab des Landes mit sieben verstorbenen Patienten die bisher höchste Tages-Zahl an Toten. Allein über das verlängerte Wochenende erlagen zehn Menschen der Viruserkrankung. Auch die Zahl der Patienten steigt weiter: Mit Stand gestern Mittag wurden 289 Personen auf Normalstationen und 27 auf Intensivstationen behandelt.

Laut Angaben des Krisenstabes des Landes hatten alle sieben verstorbene Patienten mit Ausnahme einer 95-jährigen Linzerin, die im Ordensklinikum Elisabethinen verstorben ist, bereits Vorerkrankungen. Dazu zählte ein 72-Jähriger aus Steyr, ein 76-jähriger Welser, eine 81-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck, eine 82-Jährige aus Gmunden, eine 82-Jährige aus Linz, eine 92-Jährige aus dem Bezirk Grieskirchen und eine 95-jährige Linzerin.

Besorgniserregend steigt bei uns auch die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen an. Insgesamt 4199 positive Getestete (abzüglich der wieder Genesenen) wurden gestern, 17 Uhr, gemeldet. 612 Neuinfektionen wurden verzeichnet, mehr als in allen anderen Bundesländern.

Fallhäufungen an Fachschule

Eine Entspannung der Lage ist auch in den heimischen Alten- und Pflegeheimen nicht in Sicht. Zuletzt sind in 29 Einrichtungen 77 Mitarbeiter sowie 126 Bewohner positiv getestet worden (Stand Freitag). Die größten Fallhäufungen waren in zwei Seniorenheimen im Bezirk Ried (21 bzw. 42 Bewohner sowie fünf bzw. 15 Mitarbeiter), in je einer Einrichtung im Bezirk Gmunden (39 Bewohner, zwölf Mitarbeiter) sowie in Linz/Kleinmünchen (38 Bewohner, 15 Mitarbeiter) verzeichnet worden.

Entwarnung gab es auch bei weiteren Corona-Clustern vorerst nicht. Im Fall der Landwirtschaftlichen Fachschule und Berufsschule in Waizenkirchen im Bezirk Grieskirchen ist die Zahl der infizierten Schüler um drei auf insgesamt 21 gestiegen. Auch jener Cluster bei einem fleischverarbeitenden Betrieb im Bezirk Perg zählt vier positive Mitarbeiter. Derzeit laufen noch Testungen sowie das Kontaktpersonenmanagement.

Hinzu kommt eine neue Fallhäufung im Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Rohrbach: Bisher wurden dort sechs Schüler sowie 15 Lehrer positiv auf das Virus getestet. Auch im Fall der Neuen Mittelschule der Franziskanerinnen von Vöcklabruck wurden zwei weitere Schüler getestet, am Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Rohrbach 15 Lehrer. Stabil sind hingegen die Zahlen in Zusammenhang mit dem Cluster eines Fußballvereins im Bezirk Grieskirchen – hier wurden zuletzt insgesamt 41 Personen, darunter 25 Teilnehmer, positiv getestet, dazu kamen 15 Folgefälle. Mit 161 Infizierten stagniert auch der Cluster rund um den fleischverarbeitenden Betrieb im Bezirk Ried (152 Mitarbeiter, neun Folgefälle).

Sperrstunde: Drei Anzeigen

Von der Exekutive wurden in der Nacht auf gestern 646 Lokale und Betriebe in Bezug auf die Einhaltung der Sperrstunde kontrolliert. Aus diesen Kontrollen resultierten drei Anzeigen.

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