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Wie Fußball-OÖ-Ligist Union Mondsee wieder zurück in die Spur finden will

Von Norbert Blaichinger, 27. September 2023, 09:11 Uhr
Christoph Mamoser und die neue Pressesprecherin der Union Mondsee, Mirja Oppermann Foto: OÖN/Blaichinger

Langzeittrainer Christoph Mamoser: "Zuletzt hat es disziplinär nicht mehr so funktioniert"

Zuletzt lief es mit zwei Niederlagen in Perg und zu Hause gegen Dietach nicht wirklich rund bei OÖ-Ligist Union Mondsee, ehe man am vergangenen Wochenende in Weißkirchen mit einem Remis wieder ein Ausrufezeichen setzen konnte.

Was aber war der Grund für diese Situation, die Mondsee aktuell auf Platz 13 der Tabelle brachte? Christoph Mamoser, Langzeittrainer der Mondseer, im offenen Interview mit den OÖNachrichten: "Zuletzt hat es disziplinär nicht mehr so funktioniert, wie das für einen OÖ-Ligisten erforderlich wäre. Und ich bin selbstkritisch und sage, dass ich zu lange Gutmütigkeit gezeigt habe. Ich glaube eben an das Positive in jedem Menschen." Im Fall eines Spielers (Mamoser: "Er hatte mehrere Chancen!") führten Undiszipliniertheiten auch zu einer Trennung.

Aufarbeitung der Probleme

Nach der herben Heimniederlage gegen Dietach begann eine umfassende Aufarbeitung der aktuellen Situation durch viele Einzelgespräche. Aber auch die Mannschaft hat sich intern ausgesprochen. Den Erfolg habe man bereits beim Remis in Weißkirchen gesehen. Trotzdem wolle man das, was Mondsee ausmache, besser kommunizieren, so der Trainer. Das bedeute, die Philosophie "Gemeinsam gewinnen" weiter verinnerlichen, auf die perfekte Infrastruktur und die familiäre Atmosphäre im Verein verstärkt aufmerksam machen. "Wir müssen einfach unseren Nachteil eines geringeren Budgets, als es andere Vereine in unserer Liga haben, durch bessere Arbeit ausgleichen", sagt Mamoser. Dazu gehöre auch, Zu- und Abgänge so zu steuern, dass man schon vor der offiziellen Transferzeit den einen oder anderen Transfer unter Dach und Fach bringen könne.

Freilich klaffen hier Wunsch und Realität weit auseinander, und jeder, der die Szene kennt, weiß, dass es diese Bemühungen auch bei anderen Vereinen gibt. Jedenfalls genießt die junge Mondseer Mannschaft das absolute Vertrauen, sich weiterzuentwickeln.

Profi-PR-Lady engagiert

Zur (durchaus ausbaufähigen) Öffentlichkeitsarbeit des Vereins hat die Union Mondsee kürzlich eine in Mondsee wohnhafte deutsche PR-Frau mit dem Namen Mirja Oppermann engagiert. "Ein absoluter Glücksfall für uns", sagt Christoph Mamoser, und dieser Eindruck bestätigt sich im OÖN-Interview. Sie hoffe, dem Verein mit ihrer Erfahrung helfen zu können, fühle sich in dem Gefüge wohl und erwarte, selbst weiter viel lernen zu können, so die neue Pressesprecherin, die sich um alle Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit kümmern wird.

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Autor
Norbert Blaichinger
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